Artisten über meterhohe Steine

In den vergangenen Jahren waren es über 100 Starter, auch heute erwartet der AC Helfenstein zum Geländewagen-Trial im Oberdrackensteiner Steinbruch wieder eine dreistellige Teilnehmerzahl.

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Angesichts der steilen Rampen im Steinbruch haben manche Fahrer schon erhebliche Probleme, es geht aber alles glimpflich aus.  Foto: 

Die Trial-Fahrer haben inzwischen eine Hass-Liebe zum Steinbruch der Firma Staudenmaier entwickelt. Sie freuen sich auf die Herausforderung einer anspruchsvollen Veranstaltung im Rahmen der Meisterschaft des VDGV immer wieder.

In sieben Klassen geht es um Punkte zur Deutschen Geländewagen-Meisterschaft (DGM). In dieser Wertung ist noch alles offen, wer am Ende der Saison als Sieger hervorgeht. Schon Wochen vorher hat das Aufbauteam Knochenarbeit im Steinbruch geleistet, um die 16 Sektionen mit Pflichttoren für die verschiedenen Fahrzeugklassen auszustecken. Außerdem erwarten, die inzwischen vielen Funcup-Fahrer drei neue interessante Sektionen.

Auch in diesem Jahr kommen einige Gastfahrer aus den Nachbarländern, die sich in Drackenstein wohlfühlen und das Starterfeld aus Deutschland bereichern. In der Funcup-Klasse für Jedermann darf jedes Fahrzeug mit Allradantrieb teilnehmen. Sie können auch bei Bedarf beim Veranstalter in Verbindung mit dem Kauf einer Kopfhaube ausgeliehen werden. Der AC Helfenstein bietet auch notfalls eine Tagesversicherung gegen eine Gebühr von fünf Euro an.

Die Sektionen absolvieren die Funcup-Starter in Verbindung mit dem Juniorcup. Diese Nachwuchsklasse wird immer beliebter bei der Meisterschaft. In den Klassen "Original" und "Standard" fahren Autos, wie man sie aus dem normalen Straßenverkehr kennt. Bastler und Tüftler haben ihre Fahrzeuge aufgemotzt mit stärkeren Motoren, anderen Achsen und verschiedenen technischen Möglichkeiten. Sie starten in der Klasse "Modified". Die Autos in den Klassen "Pro modified" und "Protos" haben keine Ähnlichkeit mehr mit Straßenfahrzeugen. Was das Reglement des VDGV erlaubt, wird ausgenutzt - von lenkbaren Hinterachsen, Einzelradbremse, höhenverstellbares Fahrwerk und PS ohne Ende. Sie alle kommen nach Drackenstein und wollen um 20 Uhr bei der Siegerehrung in der Fahrzeughalle ganz oben stehen.

Das Nennbüro ist am heutigen Veranstaltungstag von 7 bis 9 Uhr geöffnet. Die technische Abnahme der Fahrzeuge folgt bis 9.30 Uhr. Die Fahrerbesprechung beginnt um 9 Uhr. Die Sektionen öffnen um 9.30 Uhr und schließen gegen 17 Uhr. Im Funcup und Juniorcup ist bereits um 15.30 Uhr Ende. Die Highlights in diesem Jahr sind die Sektionen 10 und 11 oben auf dem Plateau. Auf Höhe der großen Kreuzung steigt gegen 15.30 Uhr das Finale der Pro modified und Proto-Fahrzeuge. Meterhohe Steine, Steilhänge und extreme Schräglagen haben sie möglichst strafpunktfrei zu überwinden. Die Zuschauer haben freien Eintritt müssen sich aber hinter den Absperrungen halten und den Anweisungen des Streckenpersonals unbedingt Folge leisten.

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