Arslans Coach mit verbaler Attacke

Dieter Wittmann attackierte am Mittwoch schon: Firat Arslan gewinne den WM-Kampf gegen Titelträger Marco Huck vorzeitig, so der Coach. Das Duell findet am 14. September in der Stuttgarter Schleyer-Halle statt.

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Während sein Schützling im Ring seines Trainings-Gyms locker Einblicke in seine tägliche Vorbereitungsarbeit mit Schattenboxen und Pratzenübungen gewährte, attackierte Firat Arslans Trainer Dieter Wittmann zumindest verbal schon mal Weltmeister Marco Huck, den Arslan am 14. September in der Stuttgarter Schleyer-Halle (live in der ARD) ein zweites Mal vor die Fäuste bekommt - die Neuauflage verdankt er seinem starken ersten Auftritt im November vergangenen Jahres, als Huck gewann, für viele der Sieger aber aus Donzdorf kam.

"Ich glaube an einen vorzeitigen Sieg von Firat, er hat Huck schon im ersten Kampf in Halle förmlich überrannt und dies wird er in Stuttgart wieder tun", so Wittmanns Prognose, "Huck wird die zwölf Runden nicht überstehen, obwohl er weiß, was auf ihn zukommt." Der Arslan-Coach hatte schon zuvor erklärt: "Eigentlich sind wir Weltmeister und verteidigen in der Schleyer-Halle den Titel." Nach wie vor umstritten ist das Urteil des ersten Duells um die Krone der World Boxing Organisation (WBO) im Cruisergewicht, nach dem die drei Ringrichter in Halle/Westfalen Gürtelinhaber Huck vorne gesehen hatten.

Monate danach will Firat Arslan diese Entscheidung allein im Ring korrigieren. "Ich glaube an Gerechtigkeit und hoffe, dass es nicht noch einmal so laufen wird wie letztes Mal. Das war nicht hundertprozentig sauber, aber falsche Urteile dienen dem Sport nicht", so der in sich ruhende Donzdorfer am Mittwoch.

Derzeit befindet sich der 42-Jährige in der Sparringsphase und feilt an drei Tagen der Woche gegen starke Trainingspartner an Taktik und Technik. "Wir haben Marco Huck sehr genau analysiert und auch seine Schlagfrequenzen ermittelt. Er war schon im ersten Kampf topfit und wird es wieder sein", erwartet nicht nur Dieter Wittmann erneut einen heißen Kampf, für den momentan rund 4000 Eintrittskarten abgesetzt sind.

Aber auch Firat Arslan wird einmal mehr höchst konzentriert und motiviert in den Ring klettern. "Ich will Weltmeister werden und freue mich auf Stuttgart. Eine große Menge Fans wird dann hinter mir stehen", weiß er. Zusammen mit seinem Team kitzelt der ehemalige WBA-Weltmeister die letzten Prozente an Leistung heraus. "Wir werden auf alles eine Antwort finden, ich fühle mich topfit", lässt Arslan vor seinem 42. Profikampf wissen, "und wenn mir Huck meine Grenzen aufzeigen kann, freue ich mich." Gedanken an eine Niederlage verschwendet der Donzdorfer genau so wenig wie ans Aufhören. "Damit befasse ich mich nicht", so der Modellathlet, "so lange die Leistung stimmt, werde ich kämpfen."

Training auf Usedom

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