Am Berg nach Medaillen gefischt

Das Geislinger Ehepaar Elke und Jürgen Keller kehrte von der Berglauf-WM der Senioren in Betws-y-Coed/Wales mit zwei Silber-Medaillen zurück.

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"Das war wohl der Lauf meines Lebens", schwärmte Elke Keller von der LG Filstal nach der Rückkehr aus dem walisischen Betws-y-Coed, wo die Senioren-WM im Berglauf - ausgetragen wurde. Die Senioren-Bergläuferin und ihr Ehemann Jürgen reisten mit gemischten Gefühlen auf die Insel, da Elke Keller nach einem Muskelbündelriss noch Formdefizite hatte. Viele Berglauferfolge hatten ihre Zuversicht dennoch gestärkt, auch im internationalen Vergleich auf einen vorderen Platz laufen zu können. Die beiden hatten sich nicht getäuscht und erreichten in schweren Rennen Silberplatzierungen, Elke Keller in ihrer Altersklasse W 45, Jürgen Keller mit der deutschen Mannschaft.

Bei den Masters waren zwei unterschiedlich lange Strecken eingerichtet, für die bis zu 50-Jährigen 10,6 Kilometer mit 500 Höhenmetern, 8,7 Kilometer und 450 Höhenmeter ab der Klasse M/F 55. Die An- und Abstiege und auch die Passagen auf der wellig verlaufenden Hochfläche ließen kein gleichmäßiges Tempo zu und an manchen Stellen erschwerte der schlammige und matschige Untergrund, der sich durch ein heftiges Regenwetter gebildet hatte, das Laufen.

Obwohl die 10,6 Kilometer lange Strecke mit Bergab-Passagen Elke Keller nicht lag, konnte sie sich nach der ersten Zwischenzeitnahme und der zweiten Kontrollstelle vom siebten auf den zweiten Rang vorarbeiten. 1:22 Minuten betrug hier noch der Rückstand auf die führende Altersklassenkonkurrentin Lucy Elliott vom Club Winchester and District AC. Bis ins Ziel schaffte es die Geislingerin, den Rückstand noch auf 32 Sekunden zu verkürzen und wurde nach einer Gesamtzeit von 53:14 Minuten mit der Silbermedaille belohnt. Von den gestarteten Läuferinnen der Klasse 35 bis 45 war Elke Keller die zweitälteste und erreichte die neuntbeste Zeit im Klassement.

Der Start von Jürgen Keller auf der 8,7 Kilometer-Route erfolgte eine halbe Stunde später. Er kämpfte im ersten Viertel der Gruppe und konnte bergauf nach und nach Konkurrenten überholen. Der Untergrund war zwischenzeitlich aufgeweicht und ging in die Beine. Sein Rennen beendete er in 43:46 Minuten als Elfter der M 55 und sicherte der deutschen Mannschaft den zweiten Platz in der Teamwertung.

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