Volle Konzentration auf den Sport

Nach einem freien Wochenende geht der Kampf um den Klassenerhalt für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf in die nächste Runde. Am Samstag um 20 Uhr treten sie in Bietigheim an.

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Eigentlich wollten die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen die zweiwöchige Pause nutzen, um für den Endspurt in der Bundesliga weitere Kräfte zu sammeln, doch die Ereignisse rund um das letzte Heimspiel der Grün-Weißen gegen Blomberg machten diesen Plan zunichte. Die Aberkennung des 26:24-Heimsiegs gegen das Team aus dem Lipperland war in den vergangenen Tagen ein allgegenwärtiges Thema.

„Der gesamte Vorgang ist zur Prüfung bei unserem Anwalt und daher verbietet sich jeder Kommentar zu dem Verfahren“, erklärt Geschäftsführer und Trainer Aleksandar Knezevic. Sicher ist, dass Göppingen alle rechtlichen Schritte prüfen wird, um die Niederlage am grünen Tisch wieder rückgängig zu machen.

Doch der Ligaalltag geht weiter. Für die Grün-Weißen stehen noch fünf Begegnungen auf dem Plan, und es gilt, weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. „Wir wollen und werden mit aller Kraft gegen den Abstieg kämpfen“, beschreibt Knezevic die Stimmung im Team. Der Trainer attestiert seiner Truppe eine konzentrierte Arbeit im Training und blickt auch positiv auf das Blomberg-Spiel zurück. „Es war vieles sehr gut, und wir haben einen großen Willen bewiesen. Das Spiel hat gezeigt, was man mit Kampf erreichen kann“, erklärt der Frisch Auf-Coach.

Im Derby treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein können. Doch während Göppingen sich von Anfang an auf Abstiegskampf eingestellt war, träumte man beim Nachbarn aus Bietigheim sehr lange von viel höheren Zielen.

Ausgestattet mit einem fulminanten Etat sollte Trainer Bo Milton Andersen das Team in den Europapokal führen. Allerdings gelang es dem Dänen nicht, das Starensemble zu einer funktionierenden Einheit zu formen. Einige Verletzungen im Kader sorgten für weitere Probleme und so musste Andersen Ende November seinen Stuhl räumen. Gerade einmal fünf Punkte konnten bis dahin auf der Habenseite verbucht werden, und die 25:26-Niederlage im Spiel gegen Göppingen führte zur Entlassung des Trainers.

Einen Monat später ließ die SG mit der Verpflichtung des ehemaligen Leipziger Meistertrainers Martin Fruelund Albertsen erneut aufhorchen. Doch die große Wende gelang auch dem neuen Verantwortlichen auf der Bietigheimer Bank nur bedingt. Sieben Zähler konnte der Däne seit seinem Amtsantritt holen und so ist die SG in Sachen Klassenerhalt noch keineswegs auf der sicheren Seite.

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