Viertes Spiel, vierter Anlauf

Morgen wollen die Erstliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen versuchen, beim Spiel in Frankfurt/Oder ihren ersten Saisonsieg einzufahren.

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Im Spiel beim HC Frankfurt/Oder wollen Maike Daniels (rechts) und Co. an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Buxtehude anknüpfen. Foto: Archiv/Schultz

Exakt fünf Tabellenplätze, vier Punkte und etwa 700 Kilometer liegen zwischen Göppingen und Frankfurt/Oder. Dort werden die Frisch-Auf-Frauen versuchen, endlich ihre ersten Punkte in der neuen Handball-Bundesligasaison zu holen.

In der vergangenen Saison setzte es in Brandenburg eine 36:20-Klatsche und auch das Heimspiel im Oktober 2011 verloren die Grün-Weißen mit 27:30. Vor allem das Rückspiel geriet zu einer einseitigen Begegnung, da Franziska Mietzner, Christine Beier und Mandy Hering, die ihre Karriere inzwischen beendet hat, insgesamt mehr als zwei Drittel der Frankfurter Tore warfen und die Frisch-Auf-Frauen nie Zugriff auf diese Spielerinnen bekamen. Aber diese Schlappe ist längst verdaut, und nun fährt man frohen Mutes an die deutsch-polnische Grenze.

Vor der Saison gab es in Frankfurt einen großen Umbruch. Fünf Spielerinnen gingen, und fünf neue Spielerinnen kamen hinzu, so dass sich das neue Team erst einmal finden muss, auch wenn der Saisonstart, so ist aus Frankfurt zu vernehmen, zufriedenstellend verlief. Zu Saisonbeginn unterlagen die Oderstädterinnen dem Vizemeister Buxtehuder SV klar mit 37:26. Eine Woche später war der Fehlstart perfekt, als die Frankfurterinnen gegen den VfL Oldenburg in der heimischen Brandenburghalle mit 29:32 den kürzeren zogen.

Doch das Team um die neue Regisseurin Anne Jochin, die vor der Saison aus Leverkusen zurückgekehrt ist, fing sich und verpasste dem Aufsteiger aus Koblenz eine Klatsche und gewann in der Sporthalle am Oberwerth klar und deutlich mit 35:21. Unter der Woche feierten die Frankfurterinnen nun auch endlich ihren ersten Heimsieg, als sie die Vipers aus Bad Wildungen mit 25:21 in die Knie zwangen. Das Quartett um Emi Uchibayashi, die vor der Saison neu aus Zwickau zu den Frankfurterinnen stieß, Kreisläuferin Susann Schneider und die beiden Rückraumspielerinnen Franziska Mietzner und Anne Jochin kam auf zusammen 17 der 25 Tore und legte neben der starken Abwehr den Grundstein für den Erfolg.

In Göppingen ist man dennoch guter Dinge. "Nach den drei Niederlagen zu Beginn wollen wir an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Buxtehude anknüpfen, da die Niederlage in Oldenburg abgehakt ist", sagt Maike Daniels. Aufpassen müsse man vor allem auf die Nationalspielerinnen Friederike Gubernatis und Franziska Mietzner, um das erste Mal etwas Zählbares von der 1400 Kilometer langen Reise mitzubringen. Trainer Aleksandar Knezevic zollt den Frankfurterinnen großen Respekt und hofft, dass seine Mannschaft keine Angst zeigt, so dass eine Überraschung möglich ist. Bei den Göppingerinnen sind alle Spielerinnen außer Maria Kiedrowski an Bord.

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