TSV muss gewinnen

Gelingt Handball-Oberligist TSV Heiningen auf den letzten Drücker doch noch der Klassenerhalt? Heute um 20 Uhr gegen Sandweier muss ein Sieg her.

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Muss der TSV Heiningen nach zwei Jahren in der BW-Oberliga den Gang zurück in die Württembergliga antreten oder bleibt er oben? Ein Teil dieser Frage wird heute um 20 Uhr in der Voralbhalle auf jeden Fall beantwortet, wenn der TSV den TV Sandweier zum "Abstiegsfinale" erwartet. Als Vorletzter stehen die Heininger unter absolutem Siegzwang, will man die Hoffnung auf das Erreichen des ersten Nichtabstiegsplatz, aktuell Rang 13, nicht ganz abschreiben. Neben dem eigenen Erfolg sind die Staren aber auch am drittletzten Spieltag ihrer zweiten Saison in der vierthöchsten Liga auf Schützenhilfe in Form von Niederlagen des TSV Schmiden oder von Weinsberg angewiesen.

Der Weg zum Heimsieg könnte für die Staren aber steinig werden, kommt der TV Sandweier doch mit zwei Siegen gegen Spitzenteams im Rücken nach Heiningen. Zunächst zwang das Team aus dem Baden- Badener Vorort Meister TGS Pforzheim (kommenden Samstag Gast des TSV) in die Knie und legte dann mit einem weiteren Heimsieg gegen die TSG Söflingen in Sachen Klassenerhalt kräftig nach. Das bedeutet, dass Sandweier mit seinem Trainer Ralf Abele heute nicht nur mit komplettem Kader, sondern auch mit mächtig Selbstvertrauen ins Schwabenländle anreist und logischerweise alles versuchen wird, um Punkte zu entführen.

Auf der anderen Seite sind sich die Heininger Akteure natürlich der Wichtigkeit dieses Schlüsselspiels bewusst und werden sich bemühen, an die Leistung vom Auftritt in Kornwestheim vor Wochenfrist anzuknüpfen, auch wenn es dort zu keinem Punktgewinn gereicht hatte. Deshalb fordert TSV- Trainer Jochen Blum von seinen Mannen erneut eine disziplinierte Spielweise in Angriff und Abwehr und baut dabei zunächst auf eine kompakte Defensivformation. In der Offensive gilt es dann, im Gegenzug die vermutlich ziemlich offensiv agierende Gästeabwehr durch gutes Laufspiel in Schwierigkeiten zu bringen und natürlich die dabei herausgearbeiteten Tormöglichkeiten effektiv zu verwerten.

Die Chancen zum Gelingen dieses Unterfangens stehen dabei wider Erwarten für die Staren nicht schlecht. Bis auf Matthias Koller, der wegen einer Fußverletzung noch um einen Einsatz bangen muss, steht Jochen Blum der gesamte TSV-Kader zur Verfügung. Auch Tobias Frey, seit Mittwoch Vater einer Tochter, wird dabei sein und selbst Felix Kohnle könnte nach seiner Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen.

Weiterhin könnte es vor hoffentlich gut gefüllter Tribüne in der Voralbhalle bei den Hausherren noch eine Premiere geben - vielleicht bilden die Brüder Robin und Chris Zöller die Heininger Flügelzange in dieser richtungsweisenden Partie in Sachen Klassenerhalt.

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