Jetzt greift der Titelverteidiger ein

Frisch Auf Göppingen erwartet heute um 20 Uhr zum Drittrunden-Hinspiel im EHF-Pokal das norwegische Spitzenteam von OIF Arendal.

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Nach bislang sechs Bundesliga-Heimspielen in dieser Saison bekommen die Frisch-Auf-Fans heute die Drittrunden-Partie im EHF-Pokal gegen OIF Arendal aus Norwegen serviert.  Foto: 

Vier Mal seit Mai 2011 haben die Handballer von Frisch Auf Göppingen den EHF-Pokal gewonnen und dem Traditionsklub zu großer Strahlkraft auf internationalem Parkett verholfen. Das Tüpfelchen aufs i war vor 178 Tagen der Titelgewinn mit Prickel- Effekt in eigener Halle.

An gleicher Stätte steigt der Titelverteidiger heute wieder in den Wettbewerb ein, um 20 Uhr wird in der EWS-Arena die nun schon 71. Partie der Göppinger in diesem Wettbewerb seit der ersten Teilnahme in der Saison 2005/06 angepfiffen. Zu Gast ist der norwegische Spitzenklub OIF Arendal, in jüngster Zeit zwei Mal Landesmeister und aktuell nach einer Niederlage in Drammen Tabellenvierter der „Eliteserien“. Die Männer aus der Stadt an der Südküste mussten im laufenden Wettbewerb bereits zwei Runden bestreiten und setzten sich mit jeweils zwei Siegen ungefährdet gegen Esch (Luxemburg) und OCI Lions (Niederlande) durch. Die heutigen Gäste – das Rückspiel findet am 25. November statt – setzen weitgehend auf einheimische Kräfte, ergänzt durch fünf Akteure aus Dänemark, Schweden, Kroatien, Serbien und der Ukraine. Ihre besten Werfer bei den bisherigen Cup-Auftritten waren Linksaußen August Pedersen (30 Tore) und der Halblinke Eirik Pedersen (19).

Frisch-Auf-Trainer Rolf Brack warnt deshalb vor allem vor der linken Angriffsseite der Norweger, für ihn spielt Arendal aufgrund seiner Legionäre keinen typisch skandinavischen Stil. Der Göppinger Coach, der wie seine Außenspieler Joscha Ritterbach und Alexander Trost erstmals mit einem Verein international antritt, hat sich zwar reichlich Videomaterial über den heutigen Gast besorgt, sieht aber die Hauptaufgabe darin, „dass wir uns zu 90 Prozent auf uns konzentrieren“. Schließlich kennt Brack nach der 31:32-Heimniederlage gegen Magdeburg in der Liga den großen Handlungsbedarf in den eigenen Reihen. „Wir müssen im Angriff mehr Mittel finden und mehr Torgefahr entwickeln, vor allem auf der rechten Seite“, sieht sich der 63-Jährige gefordert, Adrian Pfahl und Jens Schöngarth „zu fördern und stark zu machen“. Brack weiß um die Ansprüche beim Titelverteidiger, der für den Sprung in die Gruppenphase zu Hause vorlegen will: „Wir müssen schauen, dass wir den Gegner in den Griff kriegen und ein gutes Ergebnis erzielen. Es gilt, sich eine gute Ausgangssituation zu verschaffen.“ Dies muss wahrscheinlich ohne den verletzten Kapitän Zarko Sesum (Entzündung Patellasehne) gelingen, womit im linken Rückraum nur noch Daniel Fontaine zur Verfügung steht.

Info Bei diesem EHF-Cup-Spiel gelten die Frisch-Auf-Dauerkarten, es gibt noch genügend Tickets an der Abendkasse (Hallenöffnung 18.30 Uhr).

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