Spitzenteam erwartet die Lautersteiner

Am Sonntag um 17 Uhr spielen die Oberligahandballer der SG Lauterstein beim verlustpunktfreien TSV Deizisau in der Hermann-Ertinger-Sporthalle.

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Auf Stefan Klaus und sein Team wartet am Sonntag in Deizisau eine schwere Aufgabe.  Foto: 

Gemeinsam mit Kornwestheim und Neuhausen/Filder wird Deizisau nach drei Siegen auf Platz eins der BWOL-Tabelle geführt. Dabei wurde im Heimspiel vor zwei Wochen die HSG Konstanz mit 38:29 förmlich überrannt. Für die Partie gegen Lauterstein rechnen sich die Neckartäler den vierten Sieg in Folge aus, womit sie sich für absehbare Zeit weit vorne festsetzen würden.

Im fünften Jahr, und damit ebenso lange wie Lautersteins Stefan Klaus, trainiert inzwischen Mike Wolz den TSV. Beide kennen sich noch gut aus ihrer gemeinsamen Aktivenzeit, zuletzt bei der TSG Söflingen. Mike Wolz führte den früheren Regionalligisten 2014 von der Württembergliga in die BWOL. Dort hielt sich das Team im Jahr des Aufstiegs im Mittelfeld und beendete die vergangene Spielzeit auf einem sehr guten sechsten Platz.

Vor der aktuellen Saison gab es einen „gewünschten Umbruch“ in der Mannschaft, die fünf Spieler verlassen haben. Mike Wolz ist optimistisch, dass  dieses Jahr „die Früchte der guten Jugendarbeit der JSG Deizisau/Denkendorf geerntet werden“. Insgesamt sieben Spieler des Mannschaftskaders wurden in der Jugendspielgemeinschaft ausgebildet. Die derzeitigen Erfolge bestätigen diese Einschätzung des anerkannten Trainers.

Den Sieg, den man sich beim TSV Deizisau für Sonntag ausrechnet, möchte natürlich auch Stefan Klaus mit seiner SG Lauterstein einfahren. Doch die Gelb-Blauen werden schon wieder vom Verletzungspech verfolgt. Außer den schon länger fehlenden Andreas Schuster und Steffen Nägele wird definitiv Christian Stuber nicht spielen, Felix Thrun verletzte sich im Training und Marco Wiche konnte diese Woche nicht trainieren.

Stefan Klaus setzt auf die Spieler, die einsatzfähig sind, doch er sagt weiter: „Falls die Verletzung von Felix Thrun seinen Einsatz nicht zulässt, fehlt er uns vor allem in der Abwehr. Mit denkbaren Umstellungen schwächen wir unsere Abwehr an anderer Stelle.“ Klaus geht davon aus, dass der Defensive  eine entscheidende Rolle für den Spielausgang zukommt und zitiert eine oft benutzte Floskel: „Tore, die wir nicht kriegen, müssen wir im Angriff auch nicht schießen.“ Zudem will er seinen Männern einschärfen, dass sie bis zum Schluss an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeiten gehen müssen, damit sie bei der in Deizisau aktuell herrschenden Euphorie bestehen können.

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