Rechberghäuser Lauf am bislang heißesten Tag

Über 100 Ausdauersportler standen am bisher heißesten Tag des Jahres beim 2. Rechberghäuser Sommernachtslauf unter dem Startbogen. Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team demonstrierte seine Klasse.

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Gute Leistungen zeigten die Läufer in Rechberghausen. Links Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team Rechberghausen, der Streckenrekord lief. Foto: Rolf Bayha

Wäre der Start nicht erst um 19 Uhr gewesen, hätte der Vorstand des Sparda-Teams den zweiten Rechberghäuser Sommernachtslauf abgesagt, denn die prognostizierte Hitzewelle hatte auch vor den Toren der Schurwald-Gemeinde nicht halt gemacht und war um die Mittagszeit im Landschaftspark Grüne Mitte kaum noch zu ertragen. So hatte man für den Start am Abend Vorsorge getroffen und eine weitere Wasserstelle auf der Bahntrasse zwischen Birenbach und Faurndau eingerichtet, an der sich die Läufer abkühlen konnten.

Zudem wurden alle Akteure unter Beobachtung der kurzfristig eingesetzten Rescue-Biker Alexander Baur und Tim Staudenmaier vom Malteser Hilfsdienst gestellt, die auf der Strecke mit ihren Rädern pendelten. Alle Akteure erreichten das Ziel und keiner musste die Hilfe der Rettungssanitäter in Anspruch nehmen.

Als erster wurde Sparda-Team-Läufer Markus-Weiß Latzko von Rechberghausens Bürgermeister Reiner Ruf bereits 32:48 Minuten nach dessen Startschuss in Empfang genommen. Der deutsche Top-Läufer, der das Ziel augenscheinlich lockeren Schrittes erreichte, hatte schon zur Hälfte der Zehn-Kilometer-Strecke einen Vorsprung von einer Minute auf seinen Team-Kollegen Hannes Großkopf und den Süßener AST-Läufer Richard Schumacher herausgelaufen und kündigte einen neuen Streckenrekord an, den er am Ende um fast zwei Minuten verbesserte. Über zwei Minuten länger brauchte der mehrfache Ulmer Marathonsieger Richard Schumacher (34:55), der dem hitzeanfälligen Hannes Großkopf in der zweiten Hälfte noch 51 Sekunden abnehmen konnte. In die Top Ten rannten Matthias Reischle (TSG Heilbronn), Michael Digel (Sparda-Team), Jochen Müller (FW Jebenhausen), Roland Wellert (TV Uhingen), Alexander Wenzel (TF Feuerbach), Paul Schaaf (Sparda-Team) und Dietmar Steck (AST Süßen), alle unter 40 Minuten.

Ebenfalls darunter blieb die Favoritin Anna Prieske im blauen Trikot des LAV Stadtwerke Tübingen. Die Gesamt-Elfte war im Feld der Männer mitgelaufen und finishte in neuer Streckenrekordzeit von 39:59 Minuten, sieben Sekunden unter der letztjährigen Marke, vor Elke Keller von der LG Filstal (44:06), Dritte beim Barbarossa-Berglauf im Mai, und der ehemaligen Frisch-Auf-Handballerin Dagmar Siegert (50:15). In die Top Fünf liefen zudem Isabelle Pless aus Baltmannsweiler (52:43) und Stephanie Geiger von den Sportfreunden Dornstadt (52:54).

Den Schülerlauf über eine wegen der Temperaturen auf rund 500 Meter verkürzte Strecke gewann Lucas Pflüger vom AST Süßen in 1:40 Minuten vor dem Rechberghäuser Jannik Windelband (1:51) und Leonard Pflüger (AST Süßen/1:55). Der Sieg bei den Mädchen ging mit Luisa Eisele (1:58) ebenfalls an das AST Süßen, der ihre Vereinskameradinnen Lilly Koch (1:59) und Jana Licht (2:04) folgten. Die sieben Bambiniläufer konnten Wettkampfluft auf einer 400 m-Wendepunktstrecke schnuppern und wurden im Ziel mit einem Sachpreis belohnt.

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