Perfekter Einstieg für Neher und Heilig

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Wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf bei der SG Herbrechtingen/Bolheim. Im Kellerduell konnten sich die Schützlinge des neuen Trainergespanns Neher/Heilig im „Vierpunkte-Spiel“ beim 26:32 beide Zähler auf die Habenseite schreiben und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen.

Dabei sorgten die zahlreich angereisten HSG-Fans für Heimspielatmosphäre und peitschten die Mannschaft um Kapitän Nico Heilig 60 Minuten lautstark nach vorne. Einen besseren Einstand hätten sich die zwei neuen Alten dabei nicht wünschen können. Zwar fand die SHB besser in die Partie, doch mit zunehmender Spieldauer nahm die HSG das Heft immer mehr in die Hand und landete einen souveränen und vor allem hochverdienten Auswärtserfolg beim direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt.

Nach kurzem Abtasten begann die SHB mit dem Torreigen und erspielte sich bis zur siebten Minute einen 5:2-Vorsprung. Wi/Wi/Do fabrizierte einige technische Fehler, die Herbrechtingen postwendend bestrafte. Langsam aber sicher fand auch die HSG auf dem Spielfeld statt und glich bis zur 14. Minute aus. Erneute Ballverluste brachten die Gastgeber wieder in Front und Marc Neher sah sich beim Stand von 10:7 zur ersten Auszeit gezwungen. Diese verfehlte ihre Wirkung keineswegs. Wi/Wi/Do kam, angeführt von Nico Heilig und Fabian Schneider, immer besser ins Spiel. Fünf Zeigerumdrehungen später waren es die beiden, die zuerst für den Ausgleich und 20 Sekunden später beim 12:13 für die erste HSG-Führung sorgten. Diese hätte bis zur Pause noch ausgebaut werden können, doch anstatt die Ballgewinne in der Abwehr zu nutzen, schlichen sich wieder technische Fehler ein und so konnte Herbrechtingen/Bolheim mit dem Halbzeitpfiff zum 13:13 ausgleichen.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten war es der starke Janis Bauer, der letztmalig für die Führung der Heimmannschaft sorgte. Von nun an nahmen Heilig und Co das Heft immer mehr in die Hand und zeigten vor allem kämpferisch die richtige Einstellung. Angetrieben vom frenetischen HSG-Publikum erspielte sich die Mannschaft bis zur 43. Minute die erste Dreitore-Führung. Das Time-Out von SHB-Trainer Sandro Joos hatte nicht den gewünschten Effekt, denn Schneider erhöhte kurze Zeit später auf vier Tore. Die HSG hatte das Geschehen jetzt im Griff und auf Seiten der Gastgeber stieg die Fehlerquote merklich an. Auf jegliches Anrennen der SHB hatte die HSG die passende Antwort und hielt den Abstand konstant bei vier Treffern. Als Bühler und Heilig dann trotz Unterzahl bis zur 58. Minute auf 24:30 erhöhten, war die Messe endgültig gelesen. Je zwei weitere Tore auf beiden Seiten sorgten für den 26:32-Endstand.

Nach Spielende brachen bei der HSG alle Dämme und die Erleichterung über diesen wichtigen Erfolg war Trainern und Spielern ins Gesicht geschrieben. Mit Laola bedankte sich die Mannschaft beim Publikum und ließ ihrer Freude freien Lauf. dh

HSG: Wirtl, Krieg; Corces, Baur (5), Bühler (3), Hommel, Kässer, Schmid, Pfeilmeier (4), Heilig (8), Müller, Köller (3), Brühl, Schneider (9).

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