NACHGEFRAGT: "Verrückt nach Handball"

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Nicole Dinkel befürwortet die Göppinger Bewerbung für die WM 2017.  Foto: 

Die Schweizer Nationalspielerin Nicole Dinkel (30 Jahre/106 Länderspiele) lief sechs Jahre für Frisch Auf in der Bundesliga auf und hält Göppingen mit Blick auf die Frauenhandball-Weltmeisterschaft im Jahr 2017 für einen guten Spielort - wobei es für die Schweiz schwer werden dürfte, sich für dieses Großereignis zu qualifizieren.

Nicole Dinkel, Sie bestreiten heute nach sechs Jahren Ihr letztes Punktspiel für die Frisch-Auf-Frauen, was wird bleiben?

NICOLE DINKEL: Ich hatte bei Frisch Auf eine von vielen Höhen und vielen Tiefen geprägte, sehr schöne Zeit, in der mir viele Menschen ans Herz gewachsen sind. Deshalb gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Im Jahr 2017 findet die Weltmeisterschaft der Handballerinnen in Deutschland statt - Göppingen hat sich für die Spiele einer Vorrundengruppe beworben. Eine gute Idee?

DINKEL: Na klar, wenn Göppingen den Zuschlag bekommt, ist das ein interessantes Projekt. Die Stadt eignet sich selbstverständlich als Austragungsort für eine Weltmeisterschaft im Frauenhandball.

Glauben Sie, dass die EWS-Arena bei WM-Spielen voll wird?

DINKEL: Handballverrückt genug sind die Göppinger und die Fans in der Region allemal. Aus meiner Sicht ist eine volle Halle und damit eine tolle Atmosphäre bei diesen Spielen garantiert. So gesehen war es schade, dass bei uns Frisch-Auf-Frauen zuletzt das Zuschauerinteresse aufgrund der Ergebnisse und der Personalprobleme abgenommen hat.

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