Mehr als nur Staffage für Meisterfeier TVA zum Saisonfinale bei Primus Oppenweiler

Die Württembergliga-Handballer des TV Altenstadt gastieren morgen um 17 Uhr beim TV Oppenweiler, der siegen und dann die Meisterschaft feiern will.

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Markus Schade bestreitet morgen in Oppenweiler sein letztes Spiel für den TV Altenstadt. Foto: Thomas Madel

Für die TVA-Handballer geht es im letzten Saisonspiel um nichts mehr, der angestrebte Klassenverbleib ist längst unter Dach und Fach. Gastgeber TV Oppenweiler dagegen muss gewinnen, um aus eigener Kraft den Titel zu sichern. Im Falle eines Heimsiegs hat der TVO den Aufstieg in der Tasche. Ein Zähler beträgt der Vorsprung auf Verfolger TV Flein, der zeitgleich beim Dritten TSB Gmünd spielt. Gewinnen die Gmünder mit mehr als sieben Toren Unterschied, zögen sie sogar noch an Flein vorbei auf Platz zwei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt.

Oppenweilers Trainer Pascal Diederich will den Heimvorteil gegen den TVA nutzen und es nicht so spannend machen wie im Hinspiel in der Michelberghalle. Dort war die Partie bis kurz vor dem Ende völlig offen, ehe die Altenstädter doch eine 21:24-Niederlage akzeptieren mussten. Spielerisch waren sie gleichwertig, die Abwehr ließ nur wenige Treffer zu, doch die eigene Angriffsleistung war zu fehlerhaft. Obwohl im Rückraum Dominik Gallo fehlte und Christian Dittmann schon nach einer Viertelstunde die Rote Karte sah, hielt der TVA bis fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich und vergab auch danach den Sieg nur durch eigene Fehler im Abschluss.

Oppenweiler ist daher gewarnt und wird die Altenstädter nicht zu leicht nehmen. Die Gastgeber müssen die Drucksituation bewältigen und wieder mehr Sicherheit ins Spiel bringen, als zuletzt in Remshalden, wo sie um den Sieg zittern mussten. Trainer Diederich fordert viel Bewegung von seinen Spielern, da er darin den richtigen Weg sieht, die schnelle und offensive Abwehr des TVA auszuhebeln.

Die bereits vor dem Heimsieg gegen Ditzingen in den Handball-Ruhestand verabschiedeten Altenstädter Dittmann, Coppola, Schade und Seibold werden bei ihrem letzten Auftritt noch einmal ihr ganzes Können zeigen wollen. Altenstadt kann unbeschwert aufspielen, der Druck lastet ausschließlich auf den Gastgebern.

Der TVA will nicht nur die Staffage für Oppenweilers Meisterfeier sein, auch wenn im Normalfall nicht mit einem Erfolg beim Tabellenführer zu rechnen ist. Vor der Altenstädter Abwehr haben die Oppenweiler aber Respekt, und wenn mit dem diesmal stärker besetzten Angriff mehr Tore gelingen, kann der TVA den unter Druck stehenden Gegner vielleicht nervös machen.

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