Lautertalderby heute kein Faschingsscherz

Heute um 19.30 Uhr empfängt die SG Lauter die SG Lauterstein zum prestigeträchtigen Lautertalderby - trotz Fasching geht es um wichtige Punkte.

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Heute beginnt in der Fasnetshochburg Donzdorf der Endspurt der fünften Jahreszeit. Gleichzeitig sind die Handballer der Württembergliga im Kampf um Aufstieg und Klassenerhalt im Einsatz. Dabei waren die Voraussetzungen für dieses Derby schon lange nicht mehr so unterschiedlich.

Lauterstein hat seinen Anspruch nach dem Abstieg aus der Oberliga bestätigt. Das Team von Trainer Walther liegt nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Waiblingen. Mit vier Zählern Vorsprung auf den Dritten dürften beide Teams gute Chancen auf die Aufstiegsrelegation haben. Lauterstein gilt als eine seit Jahren eingespielte und in der Breite bestens aufgestellte Mannschaft. Wenn beim Absteiger eine Schwäche ausgemacht werden kann, dann die eine oder andere unnötige Auswärtsniederlage in dieser Runde. Alle sieben Minuspunkte hat Lauterstein in fremden Hallen abgegeben. Mit dem 39:32-Sieg zuletzt in Fellbach haben die Gäste ihre Auswärtsbilanz in der Rückrunde jetzt ausgleichen können. Im Lautertalderby kann die SG Lauterstein diese Bilanz also positiv gestalten. Zudem ist der Vorsprung auf Neckarsulm zwar derzeit komfortabel, einen Ausrutscher in Donzdorf möchte man sich aber dennoch nicht leisten.

Auf die vielbeschworenen Derbygesetze setzt man auf Seiten der SG Lauter. Dass die Fakten eigentlich klar für die Gäste sprechen, weiß man in Donzdorf und Süßen, doch bereits im Hinspiel zeigte das Team von Trainer Riethmüller eine für viele überraschende Leistung. Zwar verlor man das Spiel am Ende verdient, hielt es aber mit viel Kampfgeist über weite Strecken offen. Einsatz allein wird heute aber nicht reichen. Eine Überraschung können die Gastgeber nur landen, wenn sie über sich hinauswachsen und Lauterstein die eine oder andere Schwäche zeigt. Diese Überraschung würde der SG Lauter gut zu Gesicht stehen, denn mit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz steht der Gastgeber mit dem Rücken zur Wand. Zuletzt verlor die SG Lauter in Bittenfeld, davor allerdings konnte man mit Schwäbisch Gmünd bereits einen Favoriten besiegen. Es dürfte in diesem Lautertalderby eine packende Atmosphäre herrschen. Und erst nach 60 Spielminuten wird sich zeigen, wer in Donzdorf zum Auftakt der närrischen Hochphase Grund zum Feiern hat.

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