Lautersteiner zehren von ihrem Vorsprung

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Oberligist  SG Lauterstein war beim südbadischen Aufsteiger TuS Steißlingen zu Gast. Dort wurden die Vorgaben der Trainer in Durchgang eins optimal umgesetzt. In der zweiten Hälfte zehrten die Gelb-Blauen von ihrem Vorsprung und gewannen verdient mit 29:26 (18:9).

Bis zum 6:2 dominierten die Lautersteiner das Spiel. Danach ließ kurzzeitig die Abwehr nach und im Angriff wurden ein paar Fehler zu viel gemacht. Beim 8:5 war diese kleine Schwächephase aber beendet. Die folgenden zehn Minuten vernagelten die Gäste das Tor und ein 7:0-Lauf sorgte für klare Verhältnisse. Beim Seitenwechsel stand ein 18:9 auf der Anzeigetafel. Vor dem Pausenpfiff ereignete sich jedoch noch eine Aktion, die den Beginn der zweiten Halbzeit entscheidend beeinflussen sollte. Fabian Lackinger bekam wegen eines Abstandvergehens eine Zeitstrafe. Beim Versuch, mit den Schiedsrichtern zu kommunizieren, erhielt Coach Lars-Henrik Walther ebenfalls eine Zweiminuten-Strafe.

In zwei Minuten mit doppelter Unterzahl von Lauterstein verkürzten die Gastgeber auf 12:19. Beim 22:18 war der Vorsprung weiter geschrumpft und die Trainer Walther und Weigandt nahmen eine Auszeit. Nun verlangte die Leidenschaft der Südbadener den Gelb-Blauen alles ab. Beim 25:24 (55.) war nur noch ein Tor übrig. Die letzten fünf Minuten waren nichts für schwache Nerven. Die Schiedsrichter bestraften jede Nicklichkeit mit zwei Minuten und bis zum Schluss waren beide Mannschaften permanent nicht vollzählig. In dieser Konstellation waren die Lautersteiner erfolgreicher. Drei Tore in Folge sorgten für die Vorentscheidung. 20 Sekunden vor Schluss kam der traurige Höhepunkt, Max Dangelmaier wurde heftig im Gesicht getroffen. Die Schiedsrichter zückten sofort die rote Karte, Jochen Nägele verwandelte den folgenden Siebenmeter sicher zum 29:26-Endstand.

Lars-Henrik Walther resümierte: „Wir wollten die erste Halbzeit konzentriert angehen und haben das auch geschafft. Mit der zweiten Halbzeit bin ich auch nicht unzufrieden. In manchen Situationen hätte ich mir allerdings einen kühleren Kopf meiner Spieler gewünscht, um das Spiel schon früher zu entscheiden.“ sn

SGL: Nagel, Wiche; C. Stuber (6), Lackinger, Schmid, M. Stuber, Kümmel, Lenz (3), Villforth (2), S. Nägele (1), J. Nägele (10/4), Dangelmaier (4), Mühleisen (3).

Programm Die zweite Herausforderung in einer englischen Woche haben die Oberliga- Handballer der SG Lauterstein gegen das Spitzenteam des TV Willstätt zu bestehen. Am Feiertag um 17 Uhr wird die Begegnung in der Kreuzberghalle angepfiffen. Es ist ein Härtetest, der auf die Männer des Trainerduos Lars- Henrik Walther und Jakob Weigandt nur drei Tage nach der Partie in Steißlingen zukommt. Willstätt scheint in dieser Saison umsetzen zu können, was der südbadische Traditionsverein seit Jahren anstrebt: Aufstieg in die 3. Liga. ed

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