KuGi-Frauen brauchen einen größeren Kader

Die Württembergliga-Handballerinnen der SG Kuchen-Gingen haben ihr letztes Saisonspiel bei der SG Ober/Unterhausen 26:29 verloren.

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Für beide Teams war die Partie praktisch bedeutungslos, da die Entscheidungen nach oben wie nach unten bereits am vergangenen Spieltag gefallen sind. Trotzdem wollte Kuchen-Gingen beim Tabellendritten eine gute Leistung zeigen.

Die SG präsentierte sich von Beginn an engagiert und hielt bis zum 3:3 das hohe Tempo der Gastgeberinnen, ehe die sich bis zur 14. Minute auf 10:5 absetzten. Kuchen-Gingen bekam den Rückraum samt Kreisläuferin in dieser Phase nicht in den Griff und verhaspelte sich im Angriff zu oft. Zudem urteilten die Unparteiischen nicht immer auf beiden Seiten gleich. Danach fand Kuchen-Gingen endlich besser ins Spiel und schloss über 10:7 bis zum 13:12 (25.) auf. Ober/Unterhausen zog nochmals an und zog zur Pause auf 15:12 davon.

In den zweiten Durchgang startete KuGi furios. Einen verworfenen Siebenmeter der Gastgeberinnen nutzte die SG zur Aufholjagd und glich binnen drei Minuten zum 15:15 aus. Das Spiel war wieder vollkommen offen und die Gäste setzten Ober-/Unterhausen weiter unter Druck. In der 35. Minute ging Kuchen-Gingen 17:16 in Führung und war absolut auf Augenhöhe. Durch eine Umstellung in der KuGi-Abwehr produzierten die Einheimischen einige Fehler, die Kuchen-Gingen jedoch nicht in Tore ummünzte. So blieb die Partie bis zur 55. Minute beim 24:24 ausgeglichen. Die SG wurde aufgrund der sich bietenden, aber nicht verwandelten Chancen dann zunehmend fahriger und kassierte binnen eineinhalb Minuten drei Gegentore in Folge. Ober/Unterhausen war in dieser Situation einfach abgezockter und hatte somit die Weichen für den Sieg gestellt. Die SG verkürzte nochmals auf 27:25 und 28:26, mit dem 29. Treffer der Gastgeberinnen war die Messe allerdings gelesen und Kuchen-Gingen musste sich trotz großem Kampf geschlagen geben.

In der Tabelle hat dieses Ergebnis nichts mehr geändert. Die SG Kuchen-Gingen schließt ihre erste Württembergligasaison auf einem nicht für möglich gehaltenen neunten Platz ab und hat aus ihrer nicht immer einfachen Situation das Bestmögliche herausgeholt. Nach der kräftezehrenden Saison freuen sich nun alle Spielerinnen auf die Pause.

Eine weitere Saison mit einem solch dünnen Kader wird aber nicht mehr möglich sein und so feilen die Verantwortlichen momentan an einer besseren Lösung. Wie diese aussehen wird, steht momentan noch nicht fest. Die Verantwortlichen tun jedoch alles dafür, den bislang erfolgreichen Frauenhandball der SG Kuchen-Gingen am Leben zu erhalten.

SG Kuchen-Gingen: Sperr - Ambrosch (3/1), Brentrup (6), Bausch (9), Engelmann (2), Dittmann (1), Schmidt, Pozan, Wiedmann (5), Schurr.

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