Kneule bleibt ein Göppinger

Der Nationalspieler hat seinen Vertrag bei Frisch Auf um zwei Jahre verlängert. Der 31-Jährige ist der dienstälteste Profi bei dem Bundesligisten.

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Tim Kneule verlängert bei Frisch Auf.  Foto: 

Seit elf Jahren trägt Tim Kneule das Trikot des Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen. In dieser Zeit gewann er mit seinem Verein vier Mal den EHF-Pokal. In den kommenden Jahren könnten weitere Erfolge im grün-weißen Dress hinzukommen, denn der Nationalspieler hat seinen Vertrag bei den Göppingern um zwei Jahre bis 2020 verlängert.

„Er ist eine Identifikationsfigur bei Frisch Auf und spielt auch in dieser Saison mit seinen Leistungen eine wichtige Rolle bei uns“, unterstreicht Göppingens Sportlicher Leiter Christian Schöne die Bedeutung des 31-Jährigen für den Bundesliga-Zwölften. Eigentlich ist Kneule auf der Spielmacherposition beheimatet. Doch weil im Laufe des vergangenen Wochen bei Frisch Auf immer mehr Linkshänder ausfielen, musste der Rechtshänder im rechten Rückraum aushelfen und zeigte dabei gerade beim überraschenden 28:26-Heimerfolg über den Deutschen Meister Rhein-Neckar-Löwen eine überragende Leistung. Auch im linken Rückraum wurde der Regisseur schon des öfteren eingesetzt. „Kneule agiert körperlich auf hohem Niveau und spielt bei uns in Angriff und Abwehr gleichermaßen eine zentrale Rolle“, beschreibt Schöne die Vorzüge des gebürtigen Schwaben, der 2006 vom TV Neuhausen/Erms unter den Hohenstaufen wechselte und zu Beginn mit Zweifachspielrecht auch bei seinem Heimatverein weiter eingesetzt wurde.

Für den 27-fachen Nationalspieler, der sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung für die Europameisterschaft im Januar in Kroatien macht, ist die Vertragsverlängerung eine „Herzensangelegenheit“, wie er sagt: „Ich bin überglücklich und versuche weiterhin meinen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft zu leisten.“ Egal ob im rechten oder linken Rückraum oder als Spielgestalter.

EHF-Pokal: Nach der erfolgreichen Premiere im Mai überlegen sich die Verantwortlichen von Frisch Auf, ob sie sich erneut um die Ausrichtung des Final Four im EHF-Cup bewerben sollen. „Wir haben bereits die Chancen und Risiken ausgelotet“, erklärte der stellvertretende Geschäftsführer der Göppinger, Peter Kühnle, „nach dem Erreichen der Gruppenphase werden wir nochmal Pro und Contra abwägen, schließlich ist so eine Veranstaltung auch mit finanziellen Risiken verbunden.“ Die Entscheidung über seine Bewerbung soll in den nächsten Tagen fallen.

Konkurrenz: Bundesliga-Rivale SC Magdeburg hat bereits seinen Hut in den Ring geworfen und die Bewerbung beim europäischen Verband eingereicht.

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