In Plochingen hängen die Trauben hoch

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Daniel Brack steht heute an der Seitenlinie.  Foto: 

Der nächste Gegner für die Oberliga-Handballer der SG Lauterstein ist der TV Plochingen. In der Schafhausäckerhalle wird die Partie heute Abend um 20 Uhr angepfiffen.

Der Tag des Spiels, der 11.11., ist allgemein der Auftakt zu närrischen Wochen. Bei der SG Lauterstein ist jedoch der Wunsch übermächtig, dass die „Narreteien“ mit den letzten Partien ihr Ende gefunden haben. Dabei denken die Gelb-Blauen unter anderem an so kuriose Spielverläufe wie im letzten Heimspiel gegen den TSV Blaustein, das nach deutlicher Sieben-Tore-Führung genau so klar mit 30:37 verloren wurde, oder an ihre Verletztenmisere. In einigen Begegnungen mussten die Trainer Lars-Henrik Walther und Jakob Weigandt eine komplette Formation ersetzen, was sich in der zurückliegenden englischen Woche nicht kompensieren ließ. Drei Niederlagen waren die Folge.

Beim TV Plochingen soll diese Serie unterbrochen werden. Dieser steht mit einem positiven Punktekonto (11:9) einige Plätze vor Lauterstein (8:14). Ob die Gelb-Blauen dort für einen Erfolg Torhüter Marius Nagel überwinden müssen, den älteren Bruder von Matthias Nagel im Lautersteiner Gehäuse, werden sie erst im Spiel erfahren. Marius Nagel trug bis 2015 acht Jahre lang das SGL-Trikot, spielte zwei Jahre für die HSG Winzingen/Wißgoldingen und wechselte vor dieser Spielzeit nach Plochingen. Trainer Daniel Brack könnte auch Kay Siemer ins Gehäuse beordern, der im letzten Heimspiel des TVP gegen Schwäbisch Gmünd glänzte. Daniel Brack, den früheren Spielertrainer und Sohn von Frisch Auf-Coach Rolf Brack, sieht man in dieser Saison nur noch an der Seitenlinie und nicht mehr aktiv auf dem Spielfeld.

Plochingen hat ein paar Spiele gebraucht, um in die aktuelle Saison hinein zu finden. Seit Mitte Oktober gewann der TVP aber vier Spiele in Serie. Zu Hause stellt Plochingen aktuell – hinter der SG Pforzheim/Eutingen – die zweitbeste Abwehr der Liga. Und der routinierte Abwehrchef Philipp Gollmer ist für die Lautersteiner kein Unbekannter.

Er wechselte 2014 vom Drittligisten Pfullingen, wo Lauterstein regelmäßig unterlag, nach Plochingen. Zuletzt mussten sich die Männer aus der Stadt am Neckar der SG H2Ku Herrenberg geschlagen geben. Die Plochinger Niederlage macht die Aufgabe in der Schafhausäckerhalle für die SGL nicht einfacher, weil Coach Brack und das Umfeld natürlich eine Reaktion erwarten. Schwerer trägt man bei Lauterstein aber nach wie vor daran, dass Jochen Nägele, Andreas Schuster und Christian Stuber in dieser Partie ihren Mannschaftskameraden nicht helfen können. Erich Distel

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