Heiningen wahrt Heimnimbus

Handball-Baden-Württembergligist TSV Heiningen kam gegen den ehemaligen Bundesligisten TV Willstätt zu einem 23:23. Allerdings war noch mehr drin, denn der TSV führte bereits mit 20:17.

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Die Handballer des TV Willstätt, als selbsternannter Aufstiegsfavorit in die Baden-Württembergliga-Saison gestartet, legte beim TSV Heiningen los wie die Feuerwehr. Mit kraftvollen Toren warfen sich die Ortenauer eine 3:0-Führung heraus. Vorne legten die Staren nun ihre Nervosität ab, und Chris Zöller erzielte den ersten Heininger Treffer. Nachdem sich jetzt auch die Abwehr besser postiert hatte, konnte Marcel Planitz mit einem Doppelpack ausgleichen. Das Spiel blieb die komplette erste Halbzeit ausgeglichen, geprägt war das Spiel von Fehlwürfen und technischen Fehlern.

In der 16. Minute war es Zöller, der die erste Führung zum 8:7 für den TSV erzielte. Willstätt antwortete aber postwendend mit einem Doppelpack. Acht Sekunden vor dem Halbzeitpfiff traf Zöller zum 12:12, aber anstatt dieses Unentschieden mit in die Kabinen zu nehmen, konnten die Willstätter mit einer schnellen Mitte noch den 13:12-Führungstreffer erzielen.

Die zweite Halbzeit begann sehr torarm. Nach dem 16:16 war wieder die Starenzeit angebrochen. Wie so oft in dieser Saison konnten sich die Hafner-Schützlinge in Durchgang zwei absetzen. Das 19:16 durch einen verwandelten Siebenmeter durch Yannic Wohlang war die erste Drei-Tore-Führung. Aber Heiningen verpasste es, den Sack zuzumachen. Anstatt eine Vorentscheidung herbeizuführen, schlugen nach dem 20:17 die Minuten des Matthias Riedel: Mit vier Treffern hintereinander warf er seine Mannschaft wieder in Front. Der A-Jugendliche Felix Kohnle brach den Tore-Bann und traf zum 21:21. Die Spannung war nun förmlich zu spüren.

Das 21:22 glich Planitz wieder aus, doch nach einem Ballgewinn wollte er zu viel und scheiterte mit seinem nächsten Wurfversuch. So war Willstätt wieder am Drücker. Tim Wohlang hielt zwar den Wurf von Rechtsaußen, doch den Abpraller angelte sich Kreisläufer Kolb und konnte zum 22:23 einwerfen. Heiningen hatte nun 60 Sekunden Zeit, und diesmal war Marcel Planitz mit seinem siebten Treffer erfolgreich.

Der letzte Angriff von Willstätt war wieder Beute von Torhüter Wohlang und das gerechte 23:23-Unentschieden stand fest. So sahen es nach dem Spiel auch beide Trainer. "Ein gerechtes Ergebnis, dieses spannende Spiel hätte auch so oder so ausgehen können", waren sich sowohl Tobias Hafner wie auch Martin Valo einig. Letztlich 19 Fehlwürfe und zahlreiche Ballverluste waren auf Heininger Seite das große Manko. Herausragend war Torhüter Tim Wohlang, der das Unentschieden am Ende festhielt.

Heiningen: T. Wohlang, Lischka; Walter, Bräunle (2), De Boer, Y. Wohlang (3/2), Planitz (7), Neumaier, Spörle, Koller (1), Frey, Zöller (7/3), Rummel (1), Kohnle (2).

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