Göppinger Heimserie hält auch im Derby

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  • Fliegende Holländerin: Mit großer Sprungkraft setzt Frisch-Auf-Rückraumspielerin Maxime Struijs zum Torwurf an. Die Göppingerinnen gewannen gegen den TV Nellingen mit 27:21. 1/2
    Fliegende Holländerin: Mit großer Sprungkraft setzt Frisch-Auf-Rückraumspielerin Maxime Struijs zum Torwurf an. Die Göppingerinnen gewannen gegen den TV Nellingen mit 27:21. Foto: 
  • Fliegende Holländerin, die zweite: Kristy Zimmerman hielt den Derbysieg über den Tabellenletzten fest. Foto: Peter Poller 2/2
    Fliegende Holländerin, die zweite: Kristy Zimmerman hielt den Derbysieg über den Tabellenletzten fest. Foto: Peter Poller Foto: 
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Dank starker sechs Minuten zu Beginn des zweiten Durchgangs setzten sich die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen gestern Abend im württembergischen Derby gegen den Aufsteiger TV Nellingen vor 2000 Zuschauern in der EWS-Arena mit 27:21 (11:10) durch. Damit feierten die Frisch-Auf-Frauen saisonübergreifend ihren achten Heimsieg in Folge.

Die Fans, darunter rund 150 aus Nellingen, sahen ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Mannschaften nur schwer in die Gänge kamen. „Uns hat man die Nervosität angesehen“, sagte Göppingens Trainer Aleksandar Knezevic nach der Partie. Während die offensiv ausgerichtete Frisch-Auf-Abwehr, die zumeist in einer 5:1-Formation mit der vorgezogenen Johanna Schindler agierte, die Angreiferinnen des Tabellenletzten zu Beginn gut im Griff hatten, reihte sich in der Offensive Fehler an Fehler. Insgesamt zehn Mal konnte die Göppinger Angriffsreihe den Ball in der ersten Hälfte nicht im Tor der Hornets unterbringen. Auf Grund der mangelhaften Chancenverwertung führte der Fünfte gegen das schwache Schlusslicht zur Pause nur mit 11:10.

Wie verwandelt kamen die Frisch-Auf-Frauen aus der Kabine. Binnen sechs Minuten konnte sich das Team von Coach Knezevic mit einem 6:2-Lauf, darunter drei Gegenstoßtoren von Johanna Schindler, Iris Guberinic und Michaela Hrbkova, mit 10/5 Treffern beste Torschützin des Abends, auf 17:12 absetzen. Von diesem Vorsprung zehrten die Gastgeberinnen bis zum 27:21-Endstand. „Wir haben es ein paar Mal verpasst, für die Vorentscheidung zu sorgen“, ärgerte sich Knezevic, „wir haben das Spiel nicht richtig kontrolliert, so, wie wir das sonst in dieser Saison schon häufiger geschafft haben.“

Am Ende konnte sich Frisch Auf bei Torhüterin Kristy Zimmerman und Michaela Hrbkova, die acht ihrer zehn Tore in Hälfte zwei erzielte, bedanken, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. Einziger Wermutstropfen war die Knieverletzung von Iris Guberic. Heute soll eine Untersuchung Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Frisch Auf Göppingen: Zimmerman (ab 31. und zwei Siebenmeter), Lengyel; Brugger (2), Struijs (6/3), Adamkova (3), Schindler (1), Kinlend (3), Hrbkova (10/5), Guberinic (2), Krhlikar, Petrinja (n.e.), Pielesz.

TV Nellingen: Grob (1.-8. und ein Siebenmeter), Bocka; Schoeneberg, Wolf (3), Blanke (8), Tuc (2/1), Ioneac (4), Winger (1), Namat (1), Schraml (n.e.), Stuttfeld, Padutsch (2), Issifou, Stockhammer, Thiero, Hagen (n.e.).

Schiedsrichter: Briese/von der ­Beeck (Longerich).

Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

Zuschauer: 2000.

Derby Weil die TuS Metzingen im Europapokal beschäftigt ist, muss das Heimderby der Frisch-Auf-Frauen gegen die „TusSies“ vom 6. Januar auf den 18. Januar verlegt werden – zum Leidwesen von Göppingens Trainer Aleksandar Knezevic. „Es war ein Top­termin“, hadert er, „wir hätten viele Zuschauer gehabt. Es ist generell schade für den Frauen-Handball, aber natürlich auch für uns.“

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