Für Oprea wird es eng mit dem Finale

Bittere Erkenntnis für Dragos Oprea. Sein Innenbandriss aus dem EHF-Cup-Halbfinale könnte den Linksaußen die Endspielteilnahme kosten.

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Gespannt wie viele Frisch-Auf-Fans wird Dragos Oprea heute die Auslosung im EHF-Cup verfolgen. Klar, der Finalgegner steht mit dem französischen Erstliga-Vierten Dunkerque HB seit Sonntag fest, aber wer bekommt Heimrecht im Hin-, wer im Rückspiel? "Das entscheidende zweite Spiel in eigener Halle wünscht sich doch jeder", verrät der Linksaußen kein Geheimnis vor der heutigen Auslosung in Köln.

Bei Oprea hat die Aussage dennoch besondere Bedeutung, denn er hofft, nach seinem Innenbandriss im Halbfinale im Finalrückspiel sein Comeback feiern zu können. "Dafür arbeite ich seit Montag in der Reha, zum Glück ist diesmal die Beweglichkeit nicht so stark eingeschränkt wie vergangenen Herbst im linken Knie", so der 30-Jährige, der die gleiche Verletzung zu Saisonbeginn im anderen Bein erlitten hatte. Zugleich warnt er schon mal die Kollegen und das Göppinger Umfeld, die Franzosen mit ihrem Trainer Patrick Cazal zu unterschätzen. "Mit einem internationalen Gegner ist zudem das Europapokal-Flair ganz anders gegeben als wenn man gegen einen Bundesligisten spielt", freut sich Oprea.

Zur Auslosung nach Köln fahren heute Geschäftsführer Gerd Hofele und Spielbetriebsleiter Alexander Kolb von Frisch Auf, da voraussichtlich gleich vor Ort die TV-Übertragungen durch die Europäische Handballföderation (EHF) festgelegt werden. Köln wurde für diese Sitzung ausgewählt, weil dort am letzten Mai-Wochenende das Final Four der Champions League stattfindet, das ebenfalls heute ausgelost wird. Hofele und Kolb, die auch gestern noch keine Nachricht zum Urteil im Wetzlar-Spiel erhalten hatten, reisen anschließend weiter nach Hannover zum heutigen Bundesligaspiel der Göppinger.

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