Frisch Auf verliert in Kiel nach technischen Fehlern

Trotz starker Torhüterleistungen von Bastian Rutschmann und Thomas Mrkva verlor Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen beim Deutschen Rekordmeister THW Kiel erwartungsgemäß mit 25:36 (13:18).

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Kein Durchkommen: Göppingens Spielmacher Michael Haaß (rechts) versucht vergeblich, sich gegen Kiels Christian Sprenger durchzusetzen.  Foto: 

Lange lange ist es her: Vor 34 Jahren gewannen die Handballer von Frisch Auf Göppingen zum ersten und bislang einzigen Mal beim THW Kiel ein Bundesligaspiel. Diese schwarze Serie hat auch nach dem Auftritt der Grün-Weißen am Sonntag in der mit mehr als 10.000 Zuschauern ausverkauften Kieler Sparkassen-Arena Bestand. Ohne große Gegenwehr unterlagen die Schützlinge von Trainer Velimir Petkovic mit 25:36 (13:18).

Frisch Auf, das auf den grippekranken Felix Lobedank sowie den ebenfalls angeschlagenen Momir Rnic verzichten musste, geriet vor allem wegen zahlreicher technischer Fehler schon früh auf die Verliererstraße. Da half es den Göppingern auch nichts, dass die beiden Torhüter Bastian Rutschmann in der ersten Hälfte und Thomas Mrkva in der zweiten sich stark verbessert zeigten und zahlreiche Würfe entschärften.

Mit acht Paraden im ersten Durchgang sorgte Rutschmann dafür, dass Göppingen zumindest einigermaßen den Anschluss halten konnte und zur Pause gegen die ebenfalls nicht überzeugenden Kieler "nur" mit fünf Treffern in Rückstand lag. Mrkva stand seinem Torwart-Kollegen in nichts nach und parierte unter anderem drei Siebenmeter der Gastgeber.

Von den Göppinger Feldspielern indes präsentierte sich niemand in Bestform. Lediglich der junge Neuzugang Daniel Fontaine, dem Petkovic mehr Spielzeit gab als in den vorangegangenen Partien, zeigte gelegentlich, welches Potenzial in ihm steckt. Er traf, ebenso wie Tim Kneule, vier Mal und war damit bester Frisch-Auf-Schütze.

Schon nach gut vier Minuten lagen die Gäste mit 1:5 in Rückstand. Zwar kam Frisch Auf noch drei Mal bis auf ein Tor heran (6:5/13. Minute, 7:6/14., 8:7/18.), doch der THW ließ sich davon nicht beeindrucken und baute seinen Vorsprung nach dem 18:13-Pausenstand noch auf elf Tore aus.

Kretzschmar empfiehlt Mimi Kraus Rückkehr zu Frisch Auf

Der ehemalige Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar hat Mittelmann Michael Kraus vom HSV Hamburg zu einer Rückkehr nach Göppingen geraten: "Für Mimi wäre dies der richtige Schritt", sagte Kretzschmar in Sport 1. Kraus sei in Hamburg nicht glücklich. "Er hat weder in Lemgo noch in Hamburg überzeugt, obwohl er das Potenzial hat", so "Kretzsche".

Der Wechsel mache aus zwei Gründen Sinn: Zum einen sei Frisch-Auf-Coach Velimir Petkovic Kraus Lieblingstrainer. Zum anderen stimme das Umfeld in Göppingen für ihn. Kretzschmar: "Überraschend wäre die Rückkehr von Kraus nach Göppingen für mich nicht."



 

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