Frisch-Auf-Frauen bleiben ohne Punkte

Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf stehen auch nach drei Begegnungen ohne Erfolgserlebnis da. In Oldenburg gab es nichts zu holen.

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Alena Vojtiskova traf in Oldenburg neun Mal für Frisch Auf.

Die Beletage des deutschen Frauenhandballs bleibt für die Göppingerinnen eine Nummer zu groß. Nach den Niederlagen bei Meister Thüringer HC sowie gegen Vizemeister Buxtehude musste sich das Team von Aleksandar Knezevic auch dem Pokalsieger beugen. Gegen den VfL Oldenburg zeigten die Grün-Weißen beim 25:32 ihren schwächsten Saisonauftritt und waren gegen die Gastgeberinnen bis auf die Anfangsphase ohne Chance.

"Wir konnten das schnelle Konterspiel des VfL nicht unterbinden", musste Birute Stellbrink nach dem Abpfiff das Hauptproblem der Göppingerinnen einräumen. Dabei hatte die Knezevic-Truppe gut ins Spiel gefunden. Die Frisch-Auf-Frauen boten den Oldenburgerinnen Paroli, ließen sich von Rückständen nicht beeindrucken und blieben auf Augenhöhe. Doch dann häuften sich die Fehler in der grün-weißen Offensive und der Pokalsieger, mit dem Selbstvertrauen eines Saisonstarts mit 4:0 Punkten im Rücken, konnte sich mit geschickt gesetzten Angriffen Tor um Tor absetzen. So betrug der Rückstand beim 10:5 nach knapp zwanzig Minuten bereits fünf Tore und auch eine Auszeit von Trainer Knezevic sollte keine Wende herbeiführen. Zumindest fanden sich die Göppingerinnen etwas und hielten die Distanz bis zum 15:11-Halbzeitstand.

VfL-Trainer Leszek Krowicki schien auch beim Pausentee die richtigen Worte gefunden zu haben, denn unbeachtet des Vorsprungs agierte sein Team konzentriert und erstickte damit aufkommende Hoffnung auf eine grün-weiße Aufholjagd im Keim. Zwei Treffer zum 17:11 sorgten nach wenigen Zeigerumdrehungen im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse und die Göppingerinnen mussten nun aufpassen, um nicht unter die Räder zu kommen. Zwischenzeitlich tendierte der Rückstand zu einer zweistelligen Niederlage, doch angefeuert vom mitgereisten und unermüdlichen Fanclub gelang es Göppingen, die Schlappe mit 25:32 zumindest im Rahmen zu halten.

Erfreulich aus Göppinger Sicht ist trotz der Niederlage der Auftritt von Alena Vojtiskova zu bewerten. Die Linkshänderin, die über Wochen an einer schmerzhaften Schulterverletzung litt, war mit neun Feldtoren erfolgreichste Schützin der Grün-Weißen. Nicht nur dies macht den Göppingerinnen aber trotz des vermeintlichen Fehlstarts mit 0:6 Zählern Mut für die kommenden Aufgaben. "Wir wussten, dass es dieses Startprogramm in sich hat, aber wir bleiben geduldig, glauben an uns und warten auf unsere Chance", erklärte Birute Stellbrink und machte deutlich, dass das Team von Coach Knezevic keineswegs den Kopf in den Sand stecken wird. Allerdings wartet im nächsten Spiel eine weitere Auswärtsaufgabe auf Frisch Auf und der FHC Frankfurt/Oder gehört keineswegs zu den Lieblingskontrahenten der Grün-Weißen.

FA Göppingen: Schulz, Jankovic; Brugger (1), Scheffknecht (1), Dolder, Stellbrink (4/2), Daniels (3/1), Weigelt (1), Karolius (3), Dinkel (3), Leppert, Vojtiskova (9).

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