Frisch-Auf-Duo als WM-Botschafter

Torjägerin Michaela Hrbkova und Kreisläuferin Petra Adamkova starten mit der tschechischen Nationalmannschaft ab heute in der Vorrundengruppe in Bietigheim.

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  • Ein wichtiger Pfeiler in der tschechischen Nationalmannschaft bei der Frauenhandball-Weltmeisterschaft ist Frisch-Auf-Torjägerin Michaela Hrbkova. Heute steht das erste Spiel gegen Argentinien an. 1/2
    Ein wichtiger Pfeiler in der tschechischen Nationalmannschaft bei der Frauenhandball-Weltmeisterschaft ist Frisch-Auf-Torjägerin Michaela Hrbkova. Heute steht das erste Spiel gegen Argentinien an. Foto: 
  • Am Kreis mit dabei: Petra Adamkova. 2/2
    Am Kreis mit dabei: Petra Adamkova. Foto: 
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Die Bundesliga hat aktuell Pause, doch Michaela Hrbkova und Petra Adamkova sind dennoch am Ball. Heute startet das Duo von Frisch Auf Göppingen mit der tschechischen Nationalmannschaft in die Frauenhandball-Weltmeisterschaft, die bis 17. Dezember in Deutschland ausgetragen wird – und die beiden jungen Damen genießen sogar einen gewissen „Heimvorteil“, denn die Vorrundengruppe mit den Tschechinnen ermittelt ihren Sieger im nahen Bietigheim.

„Ich freue mich sehr auf die WM“, signalisiert Michaela Hrbkova und schließt ihre Teamkollegin, mit der sie sich in der Bundesliga und im Nationalteam über Siege freut und Niederlagen ärgert, mit ein. Für die beiden Wahl-Göppingerinnen und ihre Kolleginnen geht heute mit dem ersten Gruppenspiel gegen Argentinien (Anpfiff 14 Uhr) eine letzte intensive Vorbereitungsphase über 14 Tage an zwei Standorten zu Ende. „Gegen die Südamerikanerinnen ist von unserer Seite ein Sieg eingeplant, der Fokus ist eigentlich schon auf das zweite, so wichtige Spiel gegen Polen gerichtet“, verrät die Linkshänderin mit der Erfahrung von 133 Länderspielen. Schließlich will die 30-Jährige mit ihrem Team ins Achtelfinale einziehen, das die jeweils vier besten Mannschaften aus den vier Vorrundengruppen erreichen. Hrbkova und Co. müssen sich dabei noch gegen Titelverteidiger Norwegen, Schweden und Ungarn behaupten. „Wir glauben alle an das Weiterkommen und werden alles dafür tun“, weiß die Handballerin aus Olmütz, die aber zugleich mit der schweren Gruppenauslosung hadert. Schließlich kommen gleich vier Kontrahenten aus Europa, also vom stärksten Handball-Kontinent.

Umso wichtiger ist für die Spielerin des Jahres in der vergangenen Bundesliga-Saison die Unterstützung von den Rängen. „Ich rechne mit vielen Anhängern, die im Vorfeld ihr Kommen signalisiert haben, sowohl aus dem Umfeld von Frisch Auf als auch aus unserem Heimatland Tschechien“, erklärt Michaela Hrbkova. Schließlich ist Bietigheim von Göppingen nur rund 65 Kilometer entfernt, auch für die tschechischen Landsleute ist der einzige Spielort in Süddeutschland laut der Torjägerin in Reichweite. „An den Wochenenden rechne ich mit der besten Unterstützung“, so Hrbkova, die zusammen mit Adamkova von Frisch-Auf-Spielführerin Karin Weigelt erfahren hat, dass am kommenden Dienstag zum Spiel gegen Schweden (Anpfiff 18 Uhr) die Teamkolleginnen in Kaderstärke anrücken werden.

Der bisherige Saisonverlauf in der Bundesliga stellt die so zuverlässige Kraft nicht ganz zufrieden. „Unsere Niederlage in Nellingen hat mir überhaupt nicht gefallen, sonst lief es gut“, zieht Hrbkova ein Zwischenfazit nach der Startphase – erst am Tag vor Heiligabend geht die Punktejagd weiter. Nach dem Heimspiel gegen Dortmund und der Auswärtsaufgabe in Leverkusen steht dann am 30. Dezember ein besonderes Spiel an: TuS Metzingen erwartet die Frisch-Auf-Frauen in der Stuttgarter Porsche-Arena, Hrbkovas Eltern werden als Augenzeugen auf der Tribüne sitzen. Am nächsten Tag wird in Göppingen Silvester gefeiert – und vielleicht noch ein bisschen über die Weltmeisterschaft geplaudert.

Punktrunde In der ersten Liga haben die Frisch-Auf-Handballerinnen in den ersten Spielen vor der WM-Pause zwei Siege eingefahren und vier Niederlagen  kassiert. Das bedeutet Platz neun. Erst am 23. Dezember geht es mit der Punktejagd weiter, dann kommt Borussia Dortmund in die EWS-Arena. Im DHB-Pokal sind die Spielerinnen von Trainer Aleksandar Knezevic im Achtelfinale bei der HSG Bad Wildungen ausgeschieden.

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