Ex-Weltmeister Klimovets kommt nach Nenningen

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Handball-Baden-Württembergligist SG Lauterstein muss beim morgigen Heimspiel gegen Tabellenführer TGS Pforzheim (17 Uhr, Kreuzberghalle) über 60 Minuten eine Höchstleistung zeigen, um gegen den Primus zu bestehen. 2010 und 2011 standen sich die beide Teams bereits gegenüber. Beide Male verließ die SG Lauterstein als Sieger die Halle. Aus höheren Ligen verpflichteten die Gäste erfahrene Spieler. Vier Abgängen standen sieben Neuzugänge gegenüber, darunter mit Linkshänder Nils Brandt ein ehemaliger Zweitligaspieler.

Der größte Coup folgte vier Tage vor dem ersten Saisonspiel: Andrej Klimovets wurde verpflichtet, weißrussischer und deutscher Nationalspieler und 2007 Weltmeister mit der deutschen Mannschaft. Es liegt jedoch nicht nur an Klimovets, dass noch kein Team die Goldstädter bezwingen konnte, doch von seiner Erfahrung und Cleverness profitiert das ganze Team.

In Pfullingen, in Wangen und in Weinsberg sind die seit diesem Sommer wieder vom früheren kroatischen Frauen-Nationaltrainer Damir Lebovic gecoachten Pforzheimer auswärts bereits angetreten. Am eindrucksvollsten war der Sieg beim VfL Pfullingen mit 32:22. Einem Mitkonkurrenten um den Aufstieg wurden damit deutlich seine Grenzen aufgezeigt. Beim Aufsteiger Lauterstein wollen die Turngesellen erst recht nichts anbrennen lassen und die weiße Weste ohne Verlustpunkt auch den morgigen Sonntag überstehen. Allerdings braucht sich die SGL nicht schon vor dem Spiel geschlagen geben. Die Pforzheimer haben in mehreren Spielen Schwächephasen gehabt. In Nußloch konnte sich die TGS erst im Laufe der zweiten Halbzeit etwas absetzen. Das sollte dem Team der SG Lauterstein und ihrem Trainer Stefan Klaus Auftrieb geben. Die SGL-Anhänger würden die Kreuzberghalle mit Sicherheit zu einer weiteren "Hölle Süd" machen, wenn die Gelb-Blauen den Spitzenreiter ins Straucheln brächten.

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