Aufstiegsfavorit eine Nummer zu groß

Lauterstein unterliegt in eigener Halle dem TV Willstätt mit 25:32 (12:18).

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Mit einem stark ausgedünnten Kader startete Oberligist SGL in das Heimspiel. Die verbliebenen neun Feldspieler wurden noch um Kevin Nagel ergänzt und stemmten sich gegen die körperliche Übermacht aus Willstätt.

Doch gleich zu Beginn zeigte sich, dass der wurfgewaltige Rückraum der Gäste nur schwer zu verteidigen war. Fünf der ersten sechs Treffer erzielten diese durch Treffer aus der zweiten Reihe, während Lauterstein gleich zu Beginn um jedes Tor kämpfen musste. Bis zum 7:8 blieb die SG dran, konnte aber zwei Tore der Südbadener nicht verhindern. Beim 8:11 nahmen Walther/Weigandt ihre erste Auszeit. Doch auch sie konnten den Lauf der Gäste nicht unterbinden.

Doch dann kam das erste große Aufbäumen der SGL. Angetrieben von Lucas Lenz kämpfte sie sich zurück ins Spiel. Beim 11:15 nahmen die Gäste ihre Auszeit, konnten den vierten Treffer der SG in Folge durch Lucas Lenz aber nicht verhindern. 12:15 nach 25 Minuten – alles war wieder drin. Doch dann vertändelten die Gelb-Blauen drei Mal hintereinander den Ball im Angriff und die  Gäste erzielten drei Treffer in Folge zum 12:18. Nach dem Seitenwechsel mussten die Lautersteiner gar das 12:19 schlucken, hörten aber auch danach nicht auf zu kämpfen. Tobias Schmid und erneut zwei Mal Lucas Lenz verkürzten zum 15:19. Den nächsten Willstätter Treffer konterte Jochen Nägele zum 16:20. Dieser Spielstand sollte für mehr als sechs Minuten Bestand haben. Lauterstein verteidigte mit Mann und Maus und hatte mit Marco Wiche im Tor einen guten Rückhalt. Doch im Angriff wurden selbst gute Möglichkeiten ausgelassen und so war es an den Gästen, nach 41 Minuten das 16:21 zu erzielen. Wiederum Nägele beantwortete diesen Treffer gleich und dem nächsten Treffer der Gäste ließ Jonas Villforth einen Doppelpack zum 19:22 folgen. Doch jedem Lautersteiner Treffer folgte bis zum 22:25 immer die Antwort der Willstätter, die sich auf 31:22 absetzten. Das Spiel war nach neun torlosen Minuten gelaufen und bis zum Schluss gelang lediglich noch Ergebniskosmetik.

„Willstätt hat verdient gewonnen. Wir haben einige Fehler gemacht und die werden von einer Mannschaft wie Willstätt gnadenlos ausgenutzt“, analysierte Jakob Weigandt nach dem Spiel. sn

SGL: M. Nagel, Wiche; Stuber (2), F. Lackinger (1), Schmid (1), K. Nagel, Lenz (5), Villforth (5), Kümmel, S. Nägele (4), J. Nägele (6), Mühleisen (1).

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