Altenstadt muss schon heute antreten

An einem ungewohnten Freitagabend möchten die Altenstädter Württembergliga-Handballer ihre Siegesserie fortsetzen und gegen den SV Fellbach den dritten Sieg in Folge einfahren.

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Tobias Dürler war mit seinen sechs Toren bei der deutlichen 19:28-Niederlage bei der TGS Pforzheim bester Heininger. Morgen um 16 Uhr will er sich mit seinem TSV-Kollegen gegen die SG Kronau wehren. Foto: Archiv/Weber

Bedingt durch die Faschingsveranstaltungen findet das Heimspiel des TV Altenstadt gegen den SV Fellbach schon am heutigen Freitag um 20.30 Uhr in der Michelberghalle statt. Nichtsdestotrotz sind die Altenstädter gewillt, die Siegesserie, trotz des Ausfalls von Rückraumspieler Christian Dittmann nach dessen schwerer Verletzung, auch zu diesem ungewohnten Zeitpunkt fortzusetzen.

An der Motivation dürfte es den Altenstädtern sicherlich nicht mangeln, zeigten die Fellbacher doch im Vorspiel den Schwarz-Weißen ihre Grenzen auf und schickten den TVA mit einer 21:32-Niederlage auf die Heimreise. Gegen den SV Fellbach zeigte die Mannschaft von Trainer Ingo Tippl ihre wohl schlechteste Saisonleistung und ist gewillt, am heutigen Freitag Revanche für das Debakel im Vorspiel zu nehmen.

Dass dies nicht einfach wird, darüber ist sich die gesamte Mannschaft im Klaren. Bei der seit Jahren von Trainer Frieder Hansen trainierten Mannschaft handelt es sich um ein eingespieltes Team, welches vor allem von seinem starken Rückraum um die Gebrüder Steffen und Bastian Klett sowie dem Zweimeter-Mann Alexander Haarer und von Spielmacher Ivan Miletic lebt. Im Vorspiel war allerdings nicht der starke Angriff der Fellbacher das Hauptproblem der Altenstädter, sondern Torwart Stefan Doll, der die Altenstädter Schützen reihenweise zur Verzweiflung brachte und in den 60 Minuten nur insgesamt 21 Tore zuließ.

Genau hier will TVA-Coach Ingo Tippl heute Abend ansetzen. Eingehend ist Tippl im Training nochmals auf die Stärken von Teufelskerl Doll eingegangen. Besonders in den unteren Ecken hat der Fellbacher Keeper seine Stärken und auch mit Trickwürfen ist er eher schwer zu überwinden. Die Devise heißt somit, keine Kabinettstückchen, sondern immer konsequent mit vollem Zug zum Tor.

Im Angriff hat es der Altenstädter Trainer auch nicht leichter. Nachdem mit Christian Dittmann der etatmäßige Halblinke für mindestens vier Wochen ausfällt, muss Tippl jetzt auch den in den letzten Spielen hervorragend eingespielten Sturm neu ordnen. Da aber in den letzten Partien alle Spieler aufsteigende Tendenz zeigten, ist davon auszugehen, dass nach der Verletzung nochmals ein Ruck durch das Team geht und es sich für seinen verletzten Leader zerreißen wird.

Gelingt es wie in den zwei vorausgegangenen Partien, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, besteht durchaus eine reelle Chance, mit Unterstützung der heimischen Fans gegen den SV Fellbach zwei Punkte einzufahren.

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