Zwei Teams mit viel Euphorie

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Mit Euphorie gehen beide Mannschaften in die entscheidende Partie. Das mentale Hoch der Rechberghausener ist nur frischer. Der Vize-Meister der Kreisliga A 3 hat seine beiden bisherigen Relegationsspiele je 5:1 gewonnen und fordert morgen um 15 Uhr in Deizisau den Bezirksliga-Viertletzten TSV Obere Fils. Der hat ebenfalls ausreichend Grund zu selbstbewusstem Auftreten, findet Trainer Klaus Fischer. Obere Fils war lange abgeschlagen und sicherte sich erst durch eine starke Rückrunde den Relegationsplatz. Der bietet dem Neuling „eine Riesenchance, die man einfach nutzen muss“, sagt Fischer.

Der TSV-Trainer hat den Gegner nur einmal beobachtet, beim jüngsten 5:1 gegen den TSV Wendlingen. Wie die Rechberghausener nach 0:1-Pausenrückstand zurückgekommen sind, findet Fischer „aller Ehren wert“. Die Offensive des FCR flößt durch nacktes Zahlenwerk Furcht ein. 112 Liga-Treffer sowie zehn Tore in zwei Relegationsspielen lassen auch Fischer nicht unbeeindruckt. Die Torjäger Manuel Tamas (31 Ligatreffer) und Nico Kuttler (21) „sind schon richtig stark“, lobt er.

Ausgerechnet gegen dieses gefährliche Angriffsduo muss Obere Fils auf seinen Abwehrchef verzichten. Marius Krätschmer fehlt wegen eines lange geplanten Urlaubs, der Verlust tut Fischer „richtig weh“. Im Finale der regulären Saison musste Krätschmer verletzt passen, jetzt wegen Urlaubs. An seiner Stelle rückt Marco Hensel an die Seite von Michael Allmendinger in die Innenverteidigung. Im Angriff droht dem TSV der Ausfall von Marco Floridia (Leistenzerrung).

Trotz der teilweise brillianten Auftritte des morgigen Gegners in der Relegation sieht Klaus Fischer die Seinen in der Pole Position. Als klassenhöherer Mannschaft unterstellt er dem TSV Obere Fils spielerische Vorteile, zudem sind die Seinen „frischer und ausgeruhter“ als der FC Rechberghausen, der zwei schwere Partien in den Beinen hat, in denen er jeweils einen Rückstand drehen musste.

FC-Trainer Mike Schäffler macht dem Kollegen wenig Hoffnung auf einen müden Gegner. Seine Schützlinge seien „konditionell gut drauf“, zudem habe ihnen „die eine Woche Pause gut getan“.

Obere Fils hatte zwei Wochen Pause, da kam ein wenig die Wettkampfpraxis abhanden. Das versuchte der Coach durch „ein höheres Level im Training“ zu korrigieren. Die Eindrücke vom Rechberghausener Auftritt gegen Wendlingen sind Obere Fils Warnung genug. „Wir sollten sie tunlichst nicht ins Spiel kommen lassen“, verrät Fischer eine simple Taktik.

Beide Trainer gingen in der kommenden Saison mit ihren Mannschaften auch in der Kreisliga A an den Start. Schäffler wie Fischer haben unabhängig von der Ligazugehörigkeit für ein weiteres Jahr zugesagt.

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