SG Jebenhausen/Bezgenrietmogelt sich zum Ligaverbleib

Die SG Jebenhausen/Bezgenriet bleibt nach schmeichelhaftem 2:0 (1:0) über den SSV Göppingen in der Kreisliga A 3.

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Im Relegations-Endspiel im Kuchener Ankenstadion setzte sich die SG Jebenhausen/Bezgenriet dank einer schmeichelhaften Halbzeitführung und der Entscheidung in der Nachspielzeit gegen den B 8-Vizemeister durch, der in der Runde zuvor den TV Eybach ausgeschaltet hatte.

Der SSV Göppingen versäumte es, seine Überlegenheit in der ersten Hälfte mit einem Führungstreffer zu belohnen. Simon Bulaman, in der Vorschlussrunde noch der entscheidende Torschütze, scheiterte nach einer halben Stunde an SG-Torwart Andreas Pittner. „Wir haben das Spiel gemacht und waren die bessere Mannschaft“, haderte der enttäuschte Kapitän Sleymun Ersoy. Er war beim ersten Gegentor der Unglücksrabe. Von Ersoys Körper prallte der Ball nach einer Hartmann-Ecke vor die Füße von Robert Wais, der zum 1:0 für Jebenhausen/Bezgenriet einschoss. „Die Führung war vom Spielverlauf her sehr glücklich“, räumte SG-Coach Stefan Bielke ein. Zudem war das Tor teuer erkauft, Torschütze Wais verletzte sich am Knie und musste noch während der Partie ins Krankenhaus.

„Das war heute sicherlich eine unserer schwächeren Leistungen in diesem Jahr“, erklärte Bielke, der bei seinem nervösen Team insgesamt den Mut vermisste. In der zweiten Hälfte der von vielen Unterbrechungen geprägten Partie waren die Kräfteverhältnisse ausgeglichener. Auch als der SSV aufmachen musste, ergaben sich nur wenige echte Torchancen. „Wir haben versucht, alles in die Waagschale zu werfen, aber die Zeit lief gegen uns und unsere Aktionen wurden hektischer“, erklärte SSV-Abwehrchef Konstantinos Kirizakis, der in der 82. Minute die große Ausgleichsschance auf dem Fuß hatte. Bei einem langen Ball vor das Tor stand er nicht im Abseits, wurde aber im letzten Moment noch von einem SG-Abwehrspieler gestört und setzte den Ball über den Kasten.

Eine Verlängerung hätten die Göppinger in Unterzahl überstehen müssen, kurz zuvor hatte Bulaman die Ampelkarte gesehen. Letztlich machte der eingewechselte Peter Pertl für Jebenhausen/Bezgenriet alles klar. Nach einer Standardsituation vollstreckte er im Strafraum eiskalt. „Es war kein schönes Spiel für die Zuschauer, aber das ist am Ende egal, wir sind gerettet“, erklärte Stefan  Bielke erleichtert.

Relegation ist eben brutaler Ergebnisfußball. Und das Resultat sprach am Samstag für die fußballerisch unterlegene Mannschaft. Markus Munz

SSV Göppingen: Tulgar – Kirizakis, Frati, Ersoy, Cello, J. Ürek, Aydin, Bulaman, D. Ürek (72. Hinz), Ahrun (90. Demir), Karabed (72. Efrem).
SG Jebenhausen/Bezgenriet: Pittner – Kai Hartmann, Nau, Erdmann, Hamann, Marc Hartmann, Zimmermann (85. Ladmann), Bäuerle (58. Bielke), Werner, Hitschold (58. Pertl), Wais (42. Kerler).
SR: Lukas Wolf (Deizisau).
Tore: 0:1 Wais (38.), 0:2 Pertl (90.+1).
Gelb-Rot: Bulaman (80.).
Zuschauer: 500.

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