Leidenszeit ist fast vorbei

Der SV Göppingen empfängt in der Verbandsliga am Samstag um 15.30 Uhr den FV Olympia Laupheim. Gegen den Tabellenzwölften zählt nur ein Heimsieg, um weiter im Dreikampf an der Spitze mitzumischen.

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"Nichts anderes als drei Punkte" wünscht sich Jan-Philipp Klein für die morgige Heimaufgabe gegen FV Olympia Laupheim. Seine eigenen Ambitionen stellt der Rechtsverteidiger momentan hintenan. Er gehört nach einer schweren Verletzung aktuell nicht zum Stammpersonal.

Ende September 2011 stürzte der 26-Jährige im Heimspiel gegen den FC Wangen auf die Schulter, brach sich das Schlüsselbein und fiel nach Operation für den Rest der Vorrunde aus. Erst mit Beginn der Wintervorbereitung stieg er wieder ins Training ein. "Der Heilungsprozess verlief dank einer guten medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung wie geplant", berichtet Klein über die bisher schwerste Verletzung seiner Laufbahn, Er "hätte nicht gedacht, dass der Wiedereinstieg tatsächlich so schwer ist", wenn man drei Monate nicht Fußball gespielt hat. Inzwischen ist er "aber wieder voll da". Im Auswärtsspiel beim FC Wangen schloss sich für Jan-Philipp Klein der Kreis, als er nach seiner Einwechslung einen Freistoß zum 4:0-Endstand für den Sportverein verwandelte.

Dass er zuletzt zu den Reservisten gehörte, nimmt der Vizekapitän mannschaftsdienlich hin: "Es läuft im Moment rund, der Trainer hat keinen Änderungsbedarf. Paulo Souza macht seine Sache gut. Ich gebe im Training mein Bestes und werde da sein, wenn sich die Chance ergibt." In der Vorrunde überzeugte zuerst Volkan Aslan als Vertreter, zuletzt war es ausgerechnet der Brasilianer Souza, der auf Kleins angestammter Rechtsverteidigerposition den Vorzug erhielt. Dabei ist es Jan-Philipp Klein, der dank seiner Spanischkenntnisse aus der Schulzeit für die beiden Brasilianer als Dolmetscher fungiert. "Die Mannschaft steht im Vordergrund, so kann ich auch außerhalb des Platzes helfen", erklärt der Heubacher, der in der Jugend des FC Heidenheim groß wurde und 2007 von den Sportfreunden Dorfmerkingen nach Göppingen kam.

Für den restlichen Saisonverlauf ist Klein zuversichtlich: "Wir haben es zwar leider nicht mehr selbst in der Hand, aber die Stimmung in unserer Mannschaft ist gut, ich halte uns für stark genug, alle acht Spiele zu gewinnen. Der erste Platz wird sicher schwer zu erreichen sein, aber Bissingen können wir noch packen. Im letzten Jahr haben wir dort in den direkten Duellen gut ausgesehen." Klein hat sich vor der Saison bis 2013 an den Sportverein gebunden, der Lehramtsstudent bleibt auf jeden Fall in Göppingen und will in die Oberliga: "Wenn es in diesem Jahr mit dem Aufstieg nicht klappt, nehmen wir in der nächsten Saison einen neuen Anlauf - mit mir."

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