Landesliga wartet mit zwei Derbys auf

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In der Fußball-Landesliga finden am letzten Hinrunden-Spieltag nochmals zwei Derbys statt. Am morgigen Samstag empfängt der FC Eislingen den SC Geislingen, tags darauf gastiert der TSV Bad Boll beim SV Ebersbach.

„Eislingen, Geislingen, Heiningen, Ebersbach und auch wir – alle stehen noch nicht da, wo sie am Ende stehen wollen“, analysiert Benjamin Geiger die Lage der Kreisvertreter. „Alle haben noch Luft nach oben“, ergänzt der Übungsleiter des TSV Bad Boll und nimmt bei seiner Bestandsaufnahme vor dem finalen Vorrunden-Spieltag sein eigenes Team nicht aus. Vorletztes Jahr hatte sich der TSV erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert, letzte Saison erreichte man die Aufstiegsrelegation: „Ich sehe uns weder als Aufstiegs- noch als Abstiegskandidaten. Die Wahrheit liegt in der Mitte“, sieht Geiger nun eine Normalisierung der Platzierung. Mit 17 Punkten und Rang acht sind es nur vier Zähler auf die Abstiegsränge. „Drei, vier Punkte mehr hätte ich mir erhofft“, bekennt der 36-Jährige und sieht seine Elf im Derby (Sonntag, 14.30 Uhr) beim SV Ebersbach, der im Klassement mit 16 Punkten direkt hinter Bad Boll rangiert, deshalb „unter Zugzwang.“

Ende Mai fand das Duell zwischen den Mannschaften von Geiger und Kollege Dinko Radojevic noch unter gänzlich anderen Vorzeichen statt, als es am vorletzten Spieltag um die Vize-Meisterschaft ging. Damals reichte dem TSV ein 3:3, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Nun ist die Begegnung für Geiger nicht minder wichtig: „Der Abstand nach hinten ist klein, wir schauen klar in den Rückspiegel. Ich hoffe, das Team kapiert es.“

Für den Lokalkampf kann Geiger wieder nicht auf sein komplettes Aufgebot zurückgreifen, denn personelle Probleme sind ein ständiger Begleiter in der Hinrunde. „Auch diese Woche sind nur zwölf Spieler im Training. Da kann man sein Programm nicht so durchziehen, wie man es gern möchte. Das schlägt sich dann letztlich auf dem Platz nieder“, nennt der Lehrer einen Grund für das bisherige Abschneiden. Dennoch ist er zuversichtlich, schluss­endlich zwischen den Plätzen fünf bis acht einzulaufen: „Das muss unser Anspruch sein.“

Bereits morgen, Samstag, 15 Uhr, empfängt der FC Eislingen (13 Punkte) den SC Geislingen im Eichenbachstadion. „Beide stehen gehörig unter Druck. Die Nerven werden entscheiden“, sagt Geiger mit Blick auf dieses Duell, das Abstiegskampf pur verspricht. Nach einem ordentlichen Start wurden die Hausherren im Tableau nach unten durchgereicht, während die Geislinger in den vergangenen Wochen mit nun zwölf Zählern den Anschluss wieder geschafft haben. „Der SC hat sich nie abschlachten lassen. Ich traue ihnen zu, hinten raus zu kommen“, sagt Geiger über seinen Ex-Klub.

Der FC Heiningen feierte zuletzt einen 3:0-Erfolg über den FC Eislingen und geht am Sonntag als Favorit in die Partie bei Schlusslicht TSV Weilimdorf. „Heiningen ist eines von den Teams, die richtig gute Einzelspieler haben“, ist Geiger von der Qualität der Schwarz-Gelben überzeugt und erwartet sie am Saisonende weiter vorne als der fünfte Rang, den die Flitsch-Truppe im Augenblick einnimmt. Andreas Böhringer

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