Keeper Czeisz zeigt Stürmerqualität

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Manchnmal kann ein Torhüter auch vorne helfen. Christian Czeisz hielt es hinten nicht mehr, er bereitete den späten Donzdorfer Ausgleich in Neuhausen vor.

Plochingen – Obere Fils 3:0

(me). Beim Tabellenletzten bekam der enttäuschende TSV nie Zugriff auf die Partie. Die Gäste waren stets zu weit weg vom Gegner und schalteten im Spiel nach vorne zu behäbig um. In der 23. Minute schoss Lukas Werner den FVP in Führung. Danach präsentierten beide Mannschaften bis zum Ende Sommerfußball. In der 53. Minute schloss Max Klobeck einen Konter zum entscheidenden 2:0 ab. In der Schlussphase versuchte der TSV die Partie zu drehen, agierte aber insgesamt glücklos. Im der Nachspielzeit kassierten die Gäste erneut durch Werner  sogar noch einen weiteren Gegentreffer.

TSV Obere Fils: Mayer – Marco Hensel, Sandro  Hensel (65. Schreiner), Krätschmer, David Straub (65. Cengiz Telci), Benitsch, Eichinger (65. Ponik), Vehapi, Kemal Telci, Selcuk (65. Floridia), Avci.

Oberessl./Zell – Faurndau 1:1

(dm). Erst in der 50. Minute gingen die Faurndauer nach langen Bemühungen in Führung. Einen Angriff, mit dem Philipp Hänßler und Patrick Haug die VfB-Defensive ordentlich in Bedrängnis brachten, wusste die nur durch ein Foul an Haug zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Haug selbst zum 0:1. Die Führung lähmte eher die Bemühungen der Gäste, die nicht entschlossen auf das zweite Tor drängten. In der 68. Minute leistete sich Markus Pilz ein Foul im Strafraum und Patrik Leovac gelang vom Elfmeterpunkt der Ausgleich. In der 70. Minute traf Simon Helmer mit einem mächtigen Schuss nur den Pfosten, acht Minuten später sah er nach einem harten Einsteigen die Rote Karte. In Unterzahl brachten die Gäste zumindest den einen Punkt ins Ziel.

FV Faurndau: Skrzypiec – Tulgar, Kurtcu (73. Härtel), Pilz, Baum (79. Bauer), Helmer, Hänßler, Trevisani (60. Bulling), Haug, Leu, Klein (85. Moll).

Neuhausen – FC Donzdorf  3:3

(rh). Die erste Großchance ließen die Lautertäler liegen, Josip Skrobic schoss einen Foulelfmeter am Tor vorbei (11.). Die Strafe folgte im Gegenzug, als Wolfgang Schneider nach einer Ecke zum 1:0 einschoss (13.). Der schnelle Marlon Schnabl bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke legte Denis Marcelles ab auf Christian Schenk, der nur noch einschieben musste (22.). Donzdorf gab nicht auf, doch Skrobics Kopfball (24.) verfehlte sein Ziel ebenso wie Marc-Simon Szenk aus 18 Metern (32.). Schnabl schoss auf der Gegenseite am leeren Tor vorbei (39.). In der 42. Minute gelang Alex Simperl aus 18 Metern der Anschlusstreffer.

Die Lautertäler machten auch nach der Pause Druck, Skrobic verpasste um Zentimeter das Tor (57.).  Sechs Minuten später scheiterte er am starken Keeper Temeschinko. Dann klappte es doch noch: Joshua Szenk spielte am linken Flügel Emre Sahin frei und dessen technisch anspruchsvolle Flanke verwertete Skrobic volley zum 2:2 (68.). Zwölf Minuten vor Schluss war Donzdorfs Hintermannschaft ungeordnet und Kai Huttenlocher nutzte das zum 3:2. Der FCD warf alles nach vorne. Sekunden vor Schluss zeigte Torhüter Christian Czeisz seine Stürmerqualitäten. Seinen Schuss blockte ein Neuhausener mit der Hand. Den Elfmeter verwandelte Tolunay Gedik.

FC Donzdorf: Czeisz – Schmid, Andres, Vetter, Riegert (80. Gedik), Marc-Simon Szenk, Joshua Szenk, Skrobic, Wiedmann, Sahin, Simperl (80. Kolb).

TT Göppingen – SGEH 5:2

(ed). Mit dem erstem Angriff brachte Perotta die Gäste per Kopf in Führung (15.). Derselbe Spieler hätte um ein Haar sogar das zweite Tor folgen lassen. Yunus Yilmaz bereitete das 1:1 vor (32.), nachdem er seinen Gegenspieler stehen ließ und Aykut Durna bediente. Erneut Perotta vergab die Großchance für die Gäste. Er hatte den TT-Keeper ausgespielt und verfehlte dennoch das Tor.

Nach dem glücklichen Remis zur Halbzeit steigerten sich die Gastgeber enorm und schnürten die SGEH ein.  Yilmaz bediente Geburtstagskind Alperen Kidik, der die SG in Führung schoss. Das 3:1 besorgte der überragende Yilmaz selbst (75.), nachdem ihn Albert Sajinovic perfekt freigespielt hatte. Zwei Minuten später legte er per Abstauber nach. In der 86. Minute verkürzte die SGEH nach Sajinovics Ballverlust auf 4:2. Den Schlusspunkt setzte Emin Velic in der 90. Minute, als er Ömer Nehirs Vorarbeit veredelte.

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