GSV Dürnau schlägt neue Wege ein

Abgeschlagen stehen die Fußballer des GSV Dürnau als Schlusslicht in der Bezirksliga. Die Planungen laufen schon jetzt für den Neuaufbau in der kommenden Saison in der Kreisliga A.

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Damals jubelten sie noch (hier: Lukasz Majowski): In der Saison 2007/2008 wäre der GSV Dürnau fast in die Verbandsliga aufgestiegen. Foto: Peter Poller

Am Ende der Saison 2007/2008 war der GSV Dürnau Vizemeister der Fußball-Landesliga. Viereinhalb Jahre später sieht die Realität weniger erfreulich aus. Die erste Mannschaft ist in der Bezirksliga Letzter, die Zweite wurde im Lauf der Vorrunde abgemeldet. Nach vielen erfolgreichen Jahren, verbunden mit einem hohen finanziellen Aufwand, sah sich der GSV vor der Saison mit einem radikalen Umbruch konfrontiert.

"Wir können und wollen unseren Spielern kein Geld mehr bezahlen", sagt Karsten Behr. Dieser Umstand führte zu dem personellen Aderlass, der die Dürnauer ans Tabellenende abstürzen ließ. Der 46-jährige Behr hat es sich, zusammen mit einem kleinen Kreis von Mitstreitern, zum Ziel gesetzt, die Fußballabteilung im Jubiläumsjahr - der GSV feiert 2013 seinen 125. Geburtstag - wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen. Dabei sollen ein intaktes Vereinsleben und gute Kameradschaft vor dem sportlichen Erfolg stehen.

Wer für den Klub auflaufen will, soll dies nicht aus finanziellen Anreizen tun. "Diesen allgemeinen Trend wollen wir nicht mehr mitgehen", bekräftigt Behr. Dabei ist ihm bewusst, dass der Weg hin zu einem normalen Kreisligisten kein leichter sein wird, sowohl intern als auch in der Außendarstellung. Behr lässt sich davon nicht entmutigen und treibt die Planungen für die neue Saison in der Kreisliga A voran. Eigene Jugendspieler sollen bereits in der Rückrunde an die aktive Mannschaft herangeführt werden. Das ist die Hauptaufgabe für den bisherigen Co-Trainer Juraj Paulik, der das Team bis Saisonende übernimmt, weil Peter Schöffel aus beruflichen Gründen sein Amt niedergelegt hat.

Der Trainer für die neue Saison wird derzeit gesucht. Der Posten des Abteilungsleiters ist ebenfalls vakant, ein Kandidat soll bis zur Wahl im März gefunden werden.

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