Geteiltes Echo nach Trainerwechsel beim VfB

Bruno Labbadia ist entlassen, der neue VfB-Trainer heißt Thomas Schneider. Für die Göppinger Passanten sind damit die Probleme noch nicht gelöst.

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  • "Diese Entscheidung war abzusehen", bekräftigt Ralf Wäldchen. 1/5
    "Diese Entscheidung war abzusehen", bekräftigt Ralf Wäldchen. Foto: 
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    "Der Trainer hat gut zum VfB gepasst, deshalb ist die Entlassung schade", meint Thomas Nothacker. Foto: 
  • "Der VfB kann mehr als unter Labbadia gezeigt wurde", ist Tim Kielkopf überzeugt. 3/5
    "Der VfB kann mehr als unter Labbadia gezeigt wurde", ist Tim Kielkopf überzeugt. Foto: 
  • "Man muss Trainern zu Beginn einer Saison mehr Zeit geben", sagt Ozmanian Rostik. 4/5
    "Man muss Trainern zu Beginn einer Saison mehr Zeit geben", sagt Ozmanian Rostik. Foto: 
  • "Kurze Anstellungszeiten gehören eben zu dem Beruf dazu", erklärt Frank Simon. 5/5
    "Kurze Anstellungszeiten gehören eben zu dem Beruf dazu", erklärt Frank Simon. Foto: 
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Am Montag war die zweieinhalbjährige Amtszeit von Bruno Labbadia beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart beendet, der Trainer wurde entlassen. Drei verlorene Bundesligaspiele in Folge waren mehr als nur ein kleiner Fehlstart zu Saisonbeginn. Thomas Schneider, früher selbst Profi beim VfB, soll es nun richten. Wir haben die Göppinger Passanten gefragt, was sie vom Trainerwechsel halten.

Tim Kielkopf findet die Entscheidung richtig. "Der Auftakt zur Saison war nicht überzeugend", sagt der Geislinger. Die Hauptschuld für das schlechte Auftreten des Klubs liege beim Coach. Den Grund für den Personalwechsel sieht der VfB-Fan in der schlechten Leistung auf dem Feld. Auch der Einzug ins DFB-Pokalfinale vergangene Saison sei nicht die Leistung des Trainers, sondern die der Mannschaft gewesen.

Ganz anders sieht das Thomas Nothacker. Für ihn ist die Entlassung nach nur drei Spieltagen nicht gerechtfertigt. "Den Trainer einfach auszutauschen, löst die Probleme nicht", meint der Fußball-Fan aus Schlat. Ein solcher Trainerverschleiß spricht seiner Meinung nach eher für eine schlechte Vereinsführung und nicht für die Unfähigkeit der Trainers. Außerdem sollte man die Spieler mehr in die Pflicht nehmen, anstatt den Trainer für alles verantwortlich zu machen.

Für Ozmanian Rostik kommt der Trainerwechsel zu früh. Eine solch junge Mannschaft brauche am Anfang einer Saison erst einmal Zeit, um sich einzuspielen. "Außerdem muss der Trainer zur Mannschaft passen, und das war hier so."

Frank Simon aus Horb am Neckar ist da anderer Meinung: "Der Trainer kann zwar nicht immer was für die Leistung seiner Mannschaft, aber am Ende ist er es, der die Verantwortung trägt." Dass ein Trainer nicht ewig bei demselben Verein tätig sein könne, das sei auch allen Beteiligten bekannt. Zudem könne ein Verein durchaus davon profitieren, wenn jemand neue Ansätze in die Mannschaft einbringe.

Ralf Wäldchen befürwortet zwar grundsätzlich die Entscheidung des Trainerwechsels, aber der Zeitpunkt sei schlecht gewählt. Der Fußballfan aus Schwäbisch Gmünd sagt: "Man hätte sich am Ende der letzten Saison trennen sollen, aber nicht jetzt." Das Management des VfB mache einfach zu viele Fehler.

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