Geislingens Joker stechen

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Mit dem erhofften Heimsieg wurde es für die Landesliga-Fußballer des SC Geislingen zwar auch gegen den FV 09 Nürtingen nichts. Dank einer leidenschaftlichen zweiten Hälfte konnten sie beim 1:1 (0:1) aber noch einen wichtigen Zähler retten.

„Wir haben vor der Pause schon nicht so schlecht gespielt und hatten drei Riesenchancen. Nach dem Wechsel ist der Funke von der Tribüne auf das Team übergesprungen. Die Unterstützung der Fans war grandios“, verteilte SC-Trainer Jasko Suvalic ein Lob an den leidgeprüften Geislinger Anhang, der den im Rückstand liegenden Tabellenletzten nach vorne peitschte.

Bis zum Strafraum sah das Spiel der Geislinger, die sich über das Comeback von Uwe Grupp freuten, recht gut aus, die ganz großen Torchancen konnten sie sich im zweiten Durchgang aber nicht herausspielen. Dafür waren sie nach einer Standardsituation zur Stelle. Suvalic hatte einen guten Riecher bei den Einwechslungen bewiesen. In Minute 80 stachen zwei seiner Joker. Fabian Falzone führte aus und Umut Sat köpfte das Leder aus fünf Metern zum 1:1-Endstand  ins Tor der Gäste (80.).

Obwohl aus dem Heimsieg nichts wurde, war Suvalic zufrieden. „Wir konnten vieles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten.“ Große Probleme offenbart sein Team weiterhin beim Toreschießen. Die Nürtinger nutzten hingegen gleich ihre erste Chance zur Führung. Nach einem Flankenlauf von David Coconcelli sorgte der Ex-Ebersbacher Fabian Abramowitz für das frühe 0:1 (7.). In der Folge praktizierten die Nürtinger ein ag­gressives Forechecking. Den hohen Laufaufwand hielten die Gäste aber nicht durch, so dass sich die Kräfteverhältnisse änderten. Der SC gewann nun viele Zwei­kämpfe.

Zusätzlichen Schwung brachte der in der 56. Minute für Julian Schleich aufs Feld beorderte Robert Kljajic. In Nicola Orlando hatten die Geislinger einen Lautsprecher auf dem Platz, der den wackelnden Nürtingern fehlte. Mit einem zweiten Tor der Gäste wäre die Partie wohl durchgewesen, doch SC-Torhüter Jonas Pangerl bewahrte seine Mannen gegen den nach einem Lupfer in den Rücken der Abwehr frei zum Schuss gekommenen Marcel Helber vor einem höheren Rückstand (68.). So schlugen die nicht aufsteckenden Geislinger nach einem ruhenden Ball in der 80. Minute zurück. Frank Höhmann
SC Geislingen: Pangerl – Heinzmann, Smaguc, Müller, Riedel (73. Sat), Grupp (66. Falzone), Orlando, Nguyen (82. Bäumel), Schleich (56. Kljajic), Sönmez, Kalafatis.

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