Fußballmädchen erhalten Freigabe

Die Funktionäre von FC Donzdorf und VfR Süßen haben sich zusammengesetzt. Jetzt erhalten die vom VfR zum FC gegangenen Mädchen die Freigabe.

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Die erfreuliche Nachricht übermittelte gestern Christian Hocke vom VfR Süßen: Der VfR hat den bis dato gesperrten 19 Fußball-Jugendspielerinnen, die zum FC Donzdorf gewechselt waren, die Freigabe erteilt. Die Mädchen wären ansonsten bis November gesperrt gewesen, die Saison der Fußballjugend beginnt aber bereits im September. Doch beide Vereine haben sich zuletzt zusammengesetzt und kamen dann zum einvernehmlichen Ergebnis der Freigabe. Bei diesem Gespräch wurden die Dissonanzen der vergangenen Wochen bereinigt. Schließlich hatten das Bekanntwerden des Vereinswechsels und der damit verbundenen Streitigkeiten einen Tag vor einer Vorstandssitzung des VfR Süßen, bei der die Freigabe der Spielerinnen angedacht war, für Unmut und Enttäuschung auf Süßener Seite gesorgt.

Da auch die Vorstandschaft des FC Donzdorf von den öffentlichen Vorwürfen überrascht worden war, distanzierte sich der Verein aus dem Lautertal jetzt im Nachhinein von den Äußerungen von Konrad Gallasch, der von Klüngel, Konzeptlosigkeit und Stammtischklub gesprochen hatte. Gallasch, mit den Mädchen aus Süßen gekommen, ist Abteilungsleiter Frauen- und Mädchenfußball bei den Donzdorfern.

Zudem betonen die beiden Vereine VfR Süßen und FC Donzdorf in einer gemeinsamen schriftlichen Stellungnahme, dass man auch den Argumenten des VfR Gehör schenken müsse, nach denen Gallasch vor allem nicht mit der Personalpolitik des VfR einverstanden war. Über Philosophien, Visionen, sportliche Konzepte und Ziele könne man selbstverständlich immer anderer Meinung sein. Der VfR sei zu jeder Zeit bereit gewesen, darüber zu diskutieren. Dass diese von Gallasch gemachten Äußerungen haltlos und auch nicht richtig sind, sei allen bewusst. Sein Verhalten werde seitens des VfR als vereinsschädigend betrachtet. Abschließend hoffen beide Vereine, dass in dieser Angelegenheit Ruhe einkehre. Im Sinne des Kinder- und Jugendfußballs habe man sich deshalb darauf verständigt, alle Mädchen für die neue Saison ab sofort freizugeben.

Das Verhältnis zwischen dem VfR Süßen und dem FC Donzdorf sei geprägt von sportlicher Rivalität, aber es habe zwischen beiden Vereinen nie unüberbrückbare Differenzen gegeben. Dieses respektvolle und freundschaftliche Verhältnis soll auch künftig bestehen.

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