Eislingen in Pokalrunde zwei

In der zweiten Runde des WFV-Pokals standen sich die Landesliga-Konkurrenten FC Eislingen und SG Bettringen gegenüber.

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Eislingens Henry Onwuzuruike (links) klärt per Kopf gegen den Bettringer Angreifer.  Foto: 

Wie in der ersten Pokal-Runde gegen den TSV Weilheim fand Fußball-Landesligist FC Eislingen auch Dienstagabend schlecht in die Zweitrunden-Partie gegen Ligakonkurrent SG Bettringen. „Wir müssen dringend schauen, dass wir künftig von Beginn an besser ins Spiel kommen“, erklärte Trainer Michael Kuhn mit Blick auf den Landesliga-Saisonstart in Dorfmerkingen.

Kuhn musste neben seinen vier Langzeitverletzten auch auf den beruflich verhinderten Maik Lissner verzichten. Seine Elf agierte in der ersten Hälfte zu passiv und ließ dem Gegner zu viel Platz. Das nutzten die Gäste zur frühen Führung. Tim Adam wurde in Strafraumnähe nicht energisch genug angegriffen und traf in der zwölften Minute mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 0:1. Die Gäste, wie der FC Eislingen gerade in die Landesligia aufgestiegen, hätten vor der Pause bereits alles klarmachen können. FC-Torhüter Norman Volber verhinderte mit einer Glanztat das 0:2 gegen Patrick Gräßle (43.), nur eine Zeigerumdrehung später schoss Adam die Vorlage von Jannic Maletic aus zehn Metern über das Tor.

Zur zweiten Hälfte blieb Deni Kalfic beim FC Eislingen in der Kabine, für ihn kam Alexander Söll ins linke Mittelfeld. Die Gastgeber zeigten sich gewillt, dem Spiel noch eine Wende zu geben, benötigten zunächst aber erneut eine Portion Glück, als Gräßle für die spielerisch besseren Bettringer nur den Pfosten traf (53.).

Durch einen sehenswerten Fernschuss von Innenverteidiger Kai Kara (76.) erzwang der nicht aufgebende FC Eislingen etwas überraschend doch noch die Verlängerung. Dort geriet man nach nur drei gespielten Minuten sofort wieder in Rückstand. Arthur Feil wurde bei seinem Vorstoß nicht gestört und legte ab auf Adam, der mit seinem zweiten Treffer die Eislinger Niederlage letztlich besiegelte (93.). In der hektischen Schlussphase mit vielen Gelben Karten stellte Kuhn auf Dreierkette in der Abwehr um und warf alles nach vorne. Eine Minute vor Ende der Verlängerung traf Moritz Gutmann ins Bettringer Tor, aber Schiedsrichter Sebastian Laux hatte zuvor ein Handspiel des Eislingers erkannt und abgepfiffen.

„Läuferisch war das in Ordnung und die Moral meiner Mannschaft hat gestimmt, aber unterm Strich war es ein verdienter Sieg für Bettringen, weil wir zu viele Torchancen zugelassen haben“, erklärte Kuhn und gab zu: „Wir hätten heute auch direkt nach 90 Minuten schon ausscheiden können.“
 



SO SPIELTEN SIE

FC Eislingen: Volber – Schreiber, Kalfic (46. Söll), Gutmann, Latzko, Unger, Reichert, Onwuzuruike (72. Gyesaw), Ankrah, Kara, Forzano. SG Bettringen: Vaas – Kreilinger, Herkommer, Müller, Herr, Hartmann, Gräßle, Adam (117. Lauer), Feil, Schweidler (91. Weller), Maletic (120. Seemann).
Schiedsrichter: Laux (Tübingen).
Tore: 0:1 Adam (12.), 1:1 Kara (76.), 1:2 Adam (93.) . Zuschauer: 100.

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