Diesmal herrscht Waffengleichheit

Fußball Showdown in der Kreisliga B 9 schon am dritten Spieltag: Primus Gruibingen erwartet Donzdorf II.

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Gruibingens Torwart Tim Böhringer dirigiert gestenreich seine Abwehr.  Foto: 

Häufig werden die Weichen früh in der Saison gestellt, manchmal sehr früh. Manchmal sogar schon am dritten Spieltag. Da treffen sich in der Kreisliga B 9 die beiden A-Liga-Absteiger TSV Gruibingen und FC Donzdorf II  am Sonntag um 15 Uhr zum Duell der Titelfavoriten.

Gruibingens Spielertrainer wehrt sich gegen das Alleinstellungsmerkmal. Er erwartet einen Dreikampf um den Aufstieg, der Dritte im Bunde sei der Vorjahres-Vize VfR Süßen. David Unger erwartet, dass diese drei Mannschaften den Aufstieg unter sich ausmachen. Die Süßener haben erst einmal gespielt, daher thronen Gruibingen und Donzdorf alleine mit sechs Zählern an der Spitze.

Für Gastgeber TSV stehen 10:1 Tore zu Buche, der FCD folgt mit kaum weniger imposanten 7:0. Zwei Siege zum Auftakt gehörten schon zu Ungers Plan, dass die Seinen dabei zweimal fünf Tore schießen, hatte der Coach „selbst nicht erwartet“. Zumal die Gruibinger mit einigen Fragezeichen starteten, weil sie in der Vorbereitung „nicht immer überzeugt“ haben, merkt Unger an.

Der Start gelang vortrefflich, und angesichts der deutlich divergierenden Kräfteverhältnisse in den untersten Ligen entscheiden häufig die Vergleiche der Favoriten untereinander.  Wer morgen gewinnt, spekuliert Unger, „der hat schon gute Karten“ im Titelrennen.

Ans letzte Aufeinandertreffen vor einem halben Jahr haben die Gruibinger keine guten Erinnerungen. 0:5 hieß es in der Kreisliga A, die Gäste setzten einige Akteure aus der damals schon gesicherten Bezirksliga-Mannschaft ein. So was wird am dritten Spieltag nicht passieren, Donzdorfs Erste „braucht ihre guten Spieler selbst“, hofft der Gruibinger Trainer auf Waffengleichheit am Sonntag.

Die Gastgeber gehen ohne jegliche Personalsorgen ins Gipfel­treffen. Die Mannschaftsaufstellung bereite ihm schon Probleme, gibt Unger zu. Es handele sich aber um „Luxusprobleme“. Die schwerste Aufgabe für ihn bestehe darin, die Spieler zu trösten, die nur auf der Bank sitzen, obwohl sie einen Platz in der Start­elf „genauso verdient“ hätten. Diese Sorgen hätten viele Trainer gerne.

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