Göppinger oft an Pfeife im Einsatz
Den Reigen der Hauptversammlungen in den Fußballbezirken und auf Verbandsebene eröffnete die Schiedsrichtergruppe Göppingen. Obmann Jürgen Schwöbel wurde für weitere drei Jahre gewählt.
Über 100 Schiedsrichter sowie zahlreiche Staffelleiter und Bezirksmitarbeiter kamen in den "Roten Ochsen" nach Rechberghausen.
4267 Fußballspiele wurden in der Saison 2010/11 von Schiedsrichtern der Gruppe geleitet. In der laufenden Saison sind es nach der Vorrunde bereits 2303 Spiele, so durften die 167 zur Verfügung stehenden Göppinger Schiedsrichter noch mehr Spiele leiten als zuvor. Im Durchschnitt pfeift jeder 27 Spiele pro Saison.
Tobias Endriß berichtete über die Aktivitäten des Förderkaders und das gelungene Abschneiden der Göppinger Jungschiedsrichter bei Lehrgängen in der Sportschule Ruit. Bernd Pollack präsentierte die kurzweiligen Unternehmungen der Göppinger Schiedsrichter.
Hans Sattmann ging auf die "schwarzen Schafe" unter den Schiedsrichtern ein. Deren Zahl liege zwar unter fünf Prozent, sie bringen aber nicht nur sich selbst in Verruf, sondern immer die gesamte Zunft. Anschließend verabschiedete sich Sattmann von der Versammlung und erklärte mit spürbarer Wehmut, dass er aus gesundheitlichen Gründen seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Sportgerichts beenden werde.
Anschließend ließ Thomas Buser vom FTSV Kuchen die Eindrücke der Hauptversammlung Revue passieren und beantragte die Entlastung des SR-Ausschusses, die einstimmig erfolgte. Bei der anstehenden Neuwahl machte Jürgen Schwöbel seine Kandidatur davon abhängig, dass sich der für den gesamten Spielbetrieb verantwortliche Achim Frank ebenfalls für drei Jahre zur Verfügung stellt. Das war der Fall, und so wurde Jürgen Schwöbel ohne Gegenstimme und Enthaltung im Amt bestätigt. In seinem Schlusswort ging der alte und neue Obmann auf die bevorstehenden Herausforderungen ein und stellte die künftigen Änderungen im Ausschuss vor.
Josef Roth musste bereits zuvor wegen seines Wechsels in den Bezirksvorstand aus dem Gremium ausscheiden, bleibt der Schiedsrichter-Gruppe aber genauso erhalten wie Bernd Pollack und Marcel Garbisch, die wegen beruflicher Veränderungen das zeitintensive Ehrenamt nicht mehr mit voller Kraft ausüben können.
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Autor: AF | 04.02.2012
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