Alles in Alarmbereitschaft - Südwesten probt den Ernstfall

In Kalifornien halten Waldbrände die Einsatzkräfte in Atem. Für solche Fälle wollen sich auch die Behörden im Südwesten rüsten. In den Büros von Polizei und Feuerwehr ist Krisenalarm angesagt.

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Rettungskräfte nehmen im Engelbergtunnel bei Leonberg an einer Katastrophenschutzübung teil.  Foto: 

Stuttgart (dpa/lsw) - Polizei und Feuerwehr im Südwesten haben am Freitag in mehreren Büros den Katastrophenfall geübt. Das geprobte Szenario in den Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen ist den Angaben zufolge eine langanhaltende Hitzewelle. Dabei sollte es etwa um folgende Fragen gehen: Wer muss wen informieren, wenn das Trinkwasser knapp wird? Was sagen wir der Presse, wenn die Lage noch unklar ist? Wie können wir arbeiten, wenn der Strom ausfällt?

Der Tag fing den Angaben zufolge mit einer Lagebesprechung an, zu der alle Stabsleiter der zuständigen Stellen zusammengetrommelt wurden. Über den Tag sollte sich die fiktive Notlage zuspitzen. Der Fokus der Übung lag auf Öffentlichkeitsarbeit und interner Kommunikation. Für die Mitarbeiter bedeutete das: Während einer am Bürgertelefon die Fragen der verunsicherten Menschen beantwortete, beriefen andere eine Pressekonferenz ein. Auch die Landkreise Böblingen, Esslingen, Reutlingen waren an der Übung beteiligt.

Am Samstag geht die Übung zum Katastrophenschutz im Naturpark Schönbuch weiter, wo sich 2300 Einsatzkräfte im Freien beweisen müssen. Wie man sich in Krisenfällen schützen kann, war am Freitag nicht nur im Südwesten ein Thema: Der 13. Oktober ist der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. An diesem Tag erinnern die Vereinten Nationen jährlich daran, wie elementar eine gute Vorbereitung auf Katastrophen ist.

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