Baustein für die Zukunft der Reha-Klinik
Bad Boll.
Doppelt ausgezeichnet wurde jetzt die Rehaklinik Bad Boll für ihr Qualitätsmanagement. Zum einen wurde das Zertifikat bestätigt, das nach der DIN-Norm ISO 9001 vergeben wird und immer wieder der Überprüfung bedarf. Zum anderen hat die Klinik erstmalig die gesetzlich geforderte Anerkennung durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) erhalten.
Warum das wichtig ist: In Zukunft werden nur noch diejenigen Kliniken durch die Kostenträger belegt, die von der BAR anerkannt sind. Deshalb hat sich die Rehaklinik Bad Boll der externen Überprüfung durch ein Unternehmen des TÜV Rheinland gestellt.
Das Qualitätsmanagement ist vor allem darauf ausgerichtet, eine kontinuierliche Verbesserung der Leistungen und eine höhere Zufriedenheit der Patienten zu erzielen. Für das Kurhaus ist das "ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft, der zur Belegungssicherung beiträgt."
Bereits vor vier Jahren hat die Rehaklinik Bad Boll mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems nach dem Standard QMS-Reha der Deutschen Rentenversicherung begonnen. Es sei seitdem weiterentwickelt worden und habe die Qualität in allen Bereichen der Klinik nachhaltig verbessert, erklärt die Geschäftsführung in einer Pressemitteilung. "Durch klar strukturierte und optimierte Abläufe profitieren insbesondere die Patienten und Gäste der Einrichtungen". In den Zertifikaten kommt ebenso wie in der Auffächerung der Reha-Klinik zum Ausdruck, dass das Bad Boller Kurhaus sich den Anforderungen des harten Wettbewerbs stellt. Sie hat sich zur Fachklinik für Orthopädie, Rheumatologie und Schmerztherapie mit angeschlossenem Badhaus und Therapiezentrum entwickelt. Die Reha-Klinik Bad Boll war auch bei der Entwicklung des Qualitätsmanagements aktiv. Im Frühjahr 2007 hatten sich dazu zwölf Rehabilitationskliniken im Land zu einem Kooperationsverbund zusammengeschlossen.
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02.09.2010
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