An Forschungen in Äthiopien mitgewirkt Neue Studienleiterin an der Akademie Bad Boll

Bad Boll.  Neuzugänge meldet die Evangelische Akademie Bad Boll: Für Jobst Kraus gibt es eine Nachfolgerin, auch beim KDA sind Stellen wieder besetzt worden.

Jobst Kraus hat weit über die Akademie Bad Boll hinaus gewirkt, im Voralbgebiet als Motor für erneuerbare Energien und bundesweit als Verfechter eines ressourcenschonenden Lebensstils. Er hat das EU-Leuchtturmprojekt für erneuerbare Energien mit angeschoben, das jetzt in Heiningen auf der Kippe steht. Im letzten Sommer ist er in Ruhestand gegangen. Jetzt ist seine Nachfolgerin im Amt: Dr. Regina Fein, neue Studienleiterin für Umwelt, Nachhaltigkeit und Technologie. Die 35-Jährige aus Bietigheim-Bissingen hat in Stuttgart Geografie, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Nach Stationen am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, den Universitäten Stuttgart und Bayreuth, verbrachte sie insgesamt zwei Jahre für ein Forschungsprojekt in Äthiopien. Zuletzt lehrte und forschte sie am Lehrstuhl Geografische Entwicklungsforschung der Universität Bayreuth.

Was die Akademie außerdem freut: Zwei Pfarrstellen beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) sind neu besetzt worden. "Das sendet ein wichtiges Signal", erklärt die Vorsitzende dieses kirchlichen Fachdienstes, der der Akademie Bad Boll zugeordnet ist. Esther Kuhn-Luz: "Gerade in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise, von zunehmendem Druck in der Arbeitswelt sind wir als Kirche gefragt, wenn es um ethische Fragen in der Arbeits- und Wirtschaftswelt geht und müssen uns mit allen Beteiligten für Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen."

Karin Uhlmann und Karl-Ulrich Gscheidle übernehmen die Ämter als Wirtschafts- und Sozialpfarrer in den Prälaturen Heilbronn und Reutlingen. Die Stelle in Heilbronn war seit Ende 2010 vakant. Die Wirtschafts- und Sozialpfarrer setzen sich mit Fragen aus der Arbeitswelt auseinander, organisieren Veranstaltungen, besuchen Betriebe, halten Kontakt mit Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Gewerkschaften.


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Autor: SWP | 08.02.2012

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