Rathauschef an der Gitarre

Ebersbach.  Ein gelungenes Benefizkonzert erlebten die Besucher mit den Lollisnobs und Bürgermeister Sepp Vogler in der frisch renovierten Herz-Jesu- Kirche in Ebersbach.

"Lassen Sie Gefühle zu, dann wissen Sie dass Sie leben." Dieser Aufforderung Sepp Voglers, Bürgermeister von Ebersbach und Gründungsmitglied der Lollisnobs, kamen die Gäste in der vollen, leider zu kühlen, Herz-Jesu-Kirche gerne nach. Eine gelungene Mischung aus Gospels und Spirituals, religiösen Liedern und weltlichen Songs "mit menschlich tieferen Bezügen", so Vogler, sorgte für einen sehr kurzweiligen Abend. Die Lollisnobs, das sind: Lothar Jungbauer, Eva Reichert, Sepp Vogler, Sandra Eckert, Claudia Martin und Martin Schwartz. Mit Gitarren, Saxophon, Querflöte, Ukulele, Cajon und Mundharmonika begeisterten sie stimmgewaltig die Zuhörer.

Ob als Gruppe oder mit solistischen Einlagen, die Lollisnobs verstanden es, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Mit "Oh happy day" begeisterten sie ebenso wie mit "Give me that old time religion". Es war nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein Miteinander, das der Versuch eines mit den Besuchern gesungenen Kanons unterstrich. Ein Highlight sicherlich das Stück "Somewhere over the rainbow" in der Version von Israel Kamakawiwo, gesungen von Martin Schwartz. Die Lollisnobs ließen Neil Young ebenso zu Wort kommen wie die Beatles oder Crosby, Stills, Nash and Young.

Nach knapp zweistündigem Konzert nötigten die restlos begeisterten Gäste den Sängern drei Zugaben ab. Mit "Knocking on heavens door" und "Farewell angelina" wurde das Ende des Abends eingeläutet.


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Autor: JUTTA LIEBISCH | 20.03.2010

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