Dunkle Wolken am Ebersbacher Finanzhimmel

Ebersbach. 

Dunkle Wolken am Ebersbacher Finanzhimmel: Die Stadt muss im laufenden Haushaltsjahr mit äußerst schwierigen Bedingungen klar kommen und sich mächtig zur Decke strecken: Um die laufenden Kosten zu decken, müssen 2,87 Millionen Euro aus dem Vermögenstopf entnommen werden. Zudem muss die Stadt knapp drei Millionen Euro Kredit aufnehmen. Sieben Stadträte wollten deshalb dem aktuellen Planwerk nicht zustimmen, die Grünen lehnten den Haushalt "nach langem Ringen" geschlossen ab. Grund sei "die sachlich nicht zu rechtfertigende teure Erweiterung der Tiefgarage im Kauffmann-Areal", lautete die Begründung der Fraktionsvorsitzenden Gabriele Ebensperger.

Bauchweh hatten jedoch alle Ebersbacher Stadträte beim Blick auf die Zahlen. Fünf Stunden lang hatte der Gemeinderat am 1. März genau 95 Haushaltsanträge durchgeackert - gespart wurden am Ende gerade einmal 8500 Euro. Die Stadtverwaltung sieht Handlungsbedarf, zumal sich die Lage in den kommenden Jahren nicht merklich entspannen wird - im Gegenteil: Die Stadt wird noch mehr in die Verschuldung schlittern. "Ab dem zweiten Quartal wird sich deshalb eine Arbeitsgruppe mit der längerfristigen Haushaltskonsolidierung befassen", kündigte Bürgermeister Sepp Vogler am Dienstagabend an. Bereits Ende Juli sollen erste Ergebnisse auf dem Tisch liegen. su


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18.03.2010

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