Albershausen will ein Seniorenzentrum

Albershausen.  Die Gemeinde Albershausen will in der Ortsmitte ein Seniorenzentrum realisieren. Inzwischen besteht Bedarf an Wohnungen für Ältere.

Nicht nur die Gemeinderäte werden immer wieder angesprochen, auch Bürgermeister Jochen Bidlingmaier weiß von vielen Gesprächen mit älteren Albershäusern, dass sie sich seniorengerechte Wohnungen wünschen. Vor wenigen Jahren war dies noch anders. Damals hatten gerade einmal zwei Albershäuser konkretes Interesse daran geäußert - das Thema wurde deshalb nicht weiter verfolgt.

Zwischenzeitlich jedoch hört der Rathauschef immer öfter, dass es schön wäre, "wenn man den früheren Nachbarn besuchen könnte, ohne nach Schlierbach oder Hattenhofen fahren zu müssen". Auch bei den Seniorennachmittagen wird immer wieder über Wohnungen, aber auch Kurz- und Langzeitpflegemöglichkeiten diskutiert. Die Kommune wird dem Rechnung tragen und hat hinter dem alten Feuerwehrmagazin ein Grundstück gekauft. Dieser Standort sei ideal, hatte Roland Hirsch (Bürgerliche Wählervereinigung) anlässlich der Beratung des Etats 2012 festgestellt.

Diskutiert worden war Ende Januar ein Antrag der Freien Wählerschaft Albershausen (FWA), nach deren Auffassung "es Ziel sein muss, möglichst in drei Jahren, spätestens Mitte 2015 den Betrieb eines Seniorenzentrums aufzunehmen", betonte Hermann Weiler. Die FWA forderte, zügig einen Investor zu suchen und das Bebauungsplanverfahren voranzubringen. Im Grundsatz stimmte Bürgermeister Jochen Bidlingmaier zu, den Zeitplan hält er jedoch für sehr knapp bemessen.

Der Schultes hat bereits mit verschiedenen Trägern Gespräche geführt. Heraus gekommen sei, dass für ein Prozent der Albershäuser Bevölkerung Angebote geschaffen werden sollten. "Das Seniorenzentrum wird also 40 bis 50 Plätze haben." Neben seniorengerechten Wohnungen seien auch Kurz- und Langzeitpflegeplätze vorgesehen. Noch in diesem Monat werden Verwaltung und Gemeinderat verschiedene Einrichtungen im Landkreis anschauen, um Klarheit zu erhalten, welches Konzept zur Gemeinde passt. Anschießend werde man sich für einen Träger entscheiden und dann den Bebauungsplan auf den Weg bringen. Jochen Bidlingmaier betont, dass das neue Seniorenzentrum keine Konkurrenz, sondern eine wertvolle Ergänzung zu den Angeboten des Krankenpflegevereins und der Sozialstation sei.


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Autor: MARGIT HAAS | 04.02.2012

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