NACHRICHTEN vom 29. Juli
Führung auf Solitude
Stuttgart - Zu Beginn der Sommerferien bietet das Schloss Solitude für alle zu Hause Gebliebenen einige Abwechslung: Kinder ab fünf Jahren können am 1. August mit erwachsenen Begleitern das Schloss erkunden. Auf die Zeitreise ins 18. Jahrhundert geleitet sie Franziska von Hohenheim, die zweite Gattin des Solitude-Erbauers. Kinder ab acht Jahren können beim Projekt "Mit Skizzenblock und Staffelei" am 4. August einen Nachmittag verbringen. Eine Anmeldung ist unter Telefon: (07141) 18 20 04 erforderlich.
Bewerberrekord
Stuttgart - Nach Ende der Bewerbungsfrist zeichnet sich ein neuer Bewerbungsrekord an der Universität Hohenheim ab. Insgesamt bewarben sich weit mehr als 13 000 für einen Studienplatz. Im Vorjahr waren es rund 10 000. Da das Bewerbungsverfahren für Fächer ohne Numerus Clausus noch bis in den Herbst hinein läuft, kann die Bewerbungszahl noch weiter ansteigen. Die ersten Zulassungsbescheide sind bereits verschickt. Rund 10 000 der aktuellen Bewerbungen entfallen auf die Bachelor-Studiengänge. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um etwa 15 Prozent. Erstmals konnten sich Studieninteressierte für acht neue Master-Angebote von Biologie über Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft sowie Erdsystemwissenschaften bis hin zu Agrarbiologie bewerben. Auf diese neuen Master der Fakultäten Naturwissenschaften entfielen 600 Bewerbungen. Bei den bestehenden Master-Studiengängen hat sich die Bewerbungszahl im Durchschnitt verdoppelt.
Geld für Sanierung
Stuttgart - Der Stuttgarter Gemeinderat hat der Finanzierungsvereinbarung für Baumaßnahmen der Württembergischen Staatstheater und die Anmietung eines neuen Probengebäudes mit Studiobühne zugestimmt. Das Konzept sieht im Wesentlichen die Modernisierung von Schauspielhaus (24 Millionen Euro), Opernhaus (18 Millionen Euro) und Verbindungsgebäude (zehn Millionen Euro) vor, beinhaltet aber auch die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs für den Neubau der John-Cranko-Schule noch in diesem Jahr. Alles in allem werden Kosten in Höhe von 55,9 Millionen Euro veranschlagt, die von Stadt und Land gleichermaßen getragen werden. Alle über diese Summe hinaus gehenden Kosten und Einnahmeausfälle im Zusammenhang mit den Vorhaben sind von den Staatstheatern aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und Finanzminister Willi Stächele werden die Vereinbarung in den nächsten Tagen unterzeichnen, um "Planungssicherheit für die Maßnahmen und deren Finanzierung zu schaffen".
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29.07.2010
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