Jahrgangsbäume: Kinder dürfen Wurzeln schlagen
Stuttgart.
. Vom 10. bis 12. September findet im Haus des Sports in Stuttgart der Kinderturn-Kongress unter dem Motto "Kinderturnen neu erleben" statt. Das hat die CDU-Gemeinderatsfraktion zum Anlass genommen, einen Antrag "Kinder dürfen Wurzeln schlagen" zu stellen. Es geht dabei um Jahrgangsbäume, die für in Stuttgart geborene Kinder in der Stadt gepflanzt werden sollen. Daneben sollen Stelen mit Plaketten mit Namen und Geburtsdatum der Kinder aufgestellt werden. "Kinder stehen im Blickpunkt der Stadt und des Gemeinderates", schreiben die Antragsteller. Schließlich soll Stuttgart kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands werden. Der Gemeinderat habe wieder viele Millionen Euro im Stadthaushalt für Kinder, Kindergärten und Schulen bereitgestellt, mit der Zielsetzung, Kindern das Leben in der Stadt so lebenswert wie möglich zu machen. Unter anderem wurde auch das Stadtnetzwerk Cities for Children mit ins Leben gerufen.
"Um sich in einer Großstadt wirklich zu Hause zu fühlen, sollten Kinder auch Wurzeln schlagen können", heißt es im Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion. Dies könne auch symbolisch erfolgen, indem für Kinder, die in Stuttgart geboren werden, Jahrgangsbäume gepflanzt werden, die sie an ihre Wurzeln erinnern. "In anderen Städten wird dies bereits seit Jahren praktiziert. Wir halten die Idee für gut und unterstützenswert und würden uns freuen, wenn sie nun auch in Stuttgart aufgegriffen werden könnte."
Deshalb soll die Verwaltung aufzeigen, wo in den Bezirken der Landeshauptstadt solche Standorte für Kinder-Jahrgangsbäume sein könnten. Es soll zusammen mit der Kinderbeauftragten berichtet werden, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und ob die Finanzierung dieser Aktion eventuell mit Unterstützung des Vereins Kinderfreundliches Stuttgart erfolgen könnte. Zudem soll Verwaltung berichten, wo und wie ab dem Jahr 2011 mit dem Projekt begonnen werden könne.
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06.09.2010
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