Wenig Energie für Kindergarten

Börtlingen.  Nach der Erweiterung wird der Börtlinger Kindergarten den Standard des "Energieeffizienzhauses 55" erfüllen. Im April sollen die Bauarbeiten begonnen werden, im Dezember abgeschlossen sein.

Energieeffizienzhaus 55 - "dies bedeutet, dass 55 Prozent weniger Energie benötigt werden, als es ein Niedrigenergiehaus tun würde", informierte Bürgermeister Franz Wenka jüngst den Gemeinderat. Die Betriebskosten für den erweiterten Börtlinger Kindergarten dürften also überschaubar bleiben. Und die neue Heizungsanlage der Schule, die den Kindergarten mit beheizt, "kann deutlich kleiner ausgelegt werden".

In den kommenden Monaten werden weitere Räume für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren geschaffen. Dazu gehören ein Schlaf- und Ruheraum sowie ein Bewegungsraum und ein neues und großzügiges Foyer, das es erlaubt, "das seitherige Foyer flexibler zu nutzen", so Wenka. Unterstützung erhielt der Rathauschef von Gemeinderat Andreas Hettich: "Wir müssen unserer Vorbildfunktion gerecht werden", betonte er angesichts der hohen Energiestandards. Insgesamt werden die Um- und Erweiterungsbauten nach jetzigem Stand rund 430 000 Euro kosten - eine Summe, die der Schultes "auf unter 400 000 Euro bringen will". Bis zur nächsten Sitzung des Gemeinderates im Februar wird der beauftragte Architekt entsprechende Vorschläge machen. Wenka rechnet damit, dass die Gemeinde aus der Fachförderung einen Zuschuss von 120 000 Euro erhält. Weitere 140 000 bis 180 000 Euro sollen aus dem Ausgleichsstock fließen. "Die brauchen wir", betonte der Rathauschef angesichts der finanziellen Situation der Kommune. Uwe Hieber vertrat die Ansicht, dass der Zeitplan ein ehrgeiziger sei. Im April soll mit den Arbeiten begonnen werden, im Dezember sollen sie schon abgeschlossen sein.


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Autor: MARGIT HAAS | 09.02.2012

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