"Weichen für gute Zukunft gestellt"

Wäschenbeuren.  Viele Anträge und Anregungen hatten die drei Fraktionen im Wäschenbeurener Gemeinderat zum Haushalt 2012. Die Investitionen wurden begrüßt.

"Die Verwaltung hat wieder einen Haushaltsplan vorgelegt, mit dem die Weichen für eine gute Zukunft und Weiterentwicklung von Wäschenbeuren gestellt sind", erklärte Erich Hieber, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Die geplanten Investitionen und Projekte der Gemeinde wurden dabei von allen Fraktionen positiv angesehen. "Dieses Jahr hat sich die Gemeinde wieder einiges vorgenommen und dies ist auch gut so", kommentierte Peter Schührer, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Das große geplante Projekt der Photovoltaik-Freiflächenanlage wurde von allen drei Fraktionen begrüßt.

Seitens SPD und CDU wurde betont, dass die Umgestaltung der Ringstraße befürwortet wird, wobei Hieber betonte, dass kein "überzogener Ausbaustandard gewünscht werde". Unterschiedliche Ansichten gab es zu den Umbaumaßnahmen im Bereich der B 297: Manfred Weber, Vorsitzender der Freien Wähler, betonte, dass eine Umgestaltung der Ortseingangsbereiche zur Geschwindigkeitsreduktion wünschenswert sei, aber ein Rückbau zu mehr Lärm, Abgasen und Feinstaub führen würde. Seitens der SPD fanden die Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich der Ortsdurchfahrt dagegen volle Zustimmung. Beide Fraktionen erklärten jedoch, dass eine Ortsumfahrung wünschenswert sei.

Neben weiteren Stellungnahmen zu den einzelnen Projekten wurden jedoch auch über den Haushaltsplan hinausgehende Anträge formuliert. So sprach sich die CDU-Fraktion für folgende Projekte aus: Neuer Fassadenanstrich für den Katholischen Kindergarten, Anschaffung eines Musiktasteninstruments für die Aussegnungshalle, Erstellung einer eigenen Broschüre, die alle Attraktionen und Einrichtungen der Gemeinde enthält. Die SPD warb für einen Bauwagen für den Jugendtreff an der Wette, die Bereitstellung einer Gemeindefläche für die Initiative Bouleplatz oder aber auch die Einrichtung eines kleinen Dorfparks auf dem nicht überbauten ehemaligen Bahngelände an der Siedlungsstraße. Anträge zur mittelfristigen Planung eines Mehrgenerationenhauses, die Schaffung einer 50-Prozent-Stelle für einen Schulsozialarbeiter oder auch die Vergabe eines Eigennamens für die Aussegnungshalle kamen von der Fraktion der Freien Wähler.


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Autor: NADJA KIENLE | 24.01.2012

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