Schultes tief beeindruckt

Rechberghausen.  "Konitschiwa - guten Tag": Der Rechberghäuser Bürgermeister Reiner Ruf empfing gestern das japanische Kataoka Mandolinen-Ensemble aus Tokio, das sich am Vorabend musikalisch präsentiert hatte.

Nach dem erfolgreichen Konzert der jungen und versierten Mandolinenspieler erfuhren die weitgereisten Gäste via Diavortrag so einiges über ihre Gastgebergemeinde Rechberghausen. Doch zuvor dankte der Schultes für das bewegende Konzert. "Konitschiwa - Guten Tag. Die Sonne ist in Rechberghausen noch nicht aufgegangen. Die Sonne scheint heute nur in Japan über Tokio. Kompliment. Ich hätte nicht gedacht, dass wir die japanische Musik so schnell und gut verstehen, das war weltumfassend und bedarf keiner Sprache", bedankt sich der Schultes mit "Arigato". Sehr beeindruckend, weil sehr akkurat, bezeichnete er die ganze Tiefe und Unergründlichkeit der Mandolinenmusik. Wenn auch ungewohnt, sei ihm die Musik direkt ins Herz gegangen.

Ruf präsentierte Rechberghausen in den schönsten Farben. Ob vergangene Kunstausstellungen von Pablo Picasso und Marc Chagall, hervorstechende Gebäude und Einrichtungen, buntes Karnevaltreiben oder natürlich die immer noch in den Köpfen sitzende Gartenschau. Ruf wies auch auf das Heiratsparadies Rechberghausen hin. "Wollen Sie demnächst heiraten? Teilen Sie uns aus Japan mit, wann sie abfliegen und wir bereiten alles vor. Natürlich an jedem Tag, zu jeder gewünschten Stunde."

Ruf lobte auch die Heimatstadt seiner Besucher, in der erst kürzlich seine Tochter Kathrin weilte. Nachdem noch kleine Gastgeschenke, ein Kirschblüten-Käppi für das Gemeindeoberhaupt, eine Märklin-Lok für Dirigent Takashi Ochi, verteilt werden, besuchen die musikalische Gruppe mit dem Schultes die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt und die Untere Mühle. Bevor es dann endgültig "Sayonara" heißt, fährt Klaus Wuckelt vom Rechberghäuser Mandolinenorchester mit seinen weitgereisten Gästen noch zum Sightseeing nach Ulm.


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Autor: SABINE ACKERMANN | 01.06.2010

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