Planung für Solarpark geht voran Schuppen sollen integriert werden
Wäschenbeuren. Die Planungen für einen Solarpark in Wäschenbeuren sind in Gang. Die Gemeindeverwaltung schlägt eine Gemeinschaftsschuppenanlage vor.
Knapp einen Kilometer nördlich von der Ortsmitte entfernt plant die Gemeinde Wäschenbeuren derzeit auf einer Fläche von rund 1,2 Hektar die Errichtung eines größeren Solarparks. Für dieses Solar-Freiflächenprojekt wurde ein Gebiet im Bereich der größtenteils verfüllten Erddeponie der Kommune ins Auge gefasst, das an den gemeindeeigenen Kompostplatz angrenzt. Das Bebauungsplanverfahren wurde bereits angestoßen, auch erste Gespräche mit den Behörden wurden geführt.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Uwe Straub vom Planungsbüro VTG Straub aus Donzdorf dem Gremium den Bebauungsplan-Vorentwurf vor. Die Erschließung des Gebiets sei über ausgebaute Wirtschaftswege der Gemeinde vorgesehen und es müsse noch eine Stromversorgung eingerichtet werden, erläuterte Straub. Der Vorentwurf des Bebauungsplans sieht zudem die nördliche Böschung des Gebiets als Sukzessionsfläche vor, die weitestgehend ihrer natürlichen Entwicklung überlassen und mit Feldhecken aufgewertet werden soll.
Der Gemeinderat beschloss, die Öffentlichkeit frühzeitig am Bebauungsplanverfahren zu beteiligen. Wirtschaftlichkeitsberechnungen möchte die Verwaltung dem Gemeinderat in der nächsten Zeit noch vorlegen. Als zusätzliche Idee in Zusammenhang mit dem Projekt schlug die Verwaltung die Errichtung einer Gemeinschaftsschuppenanlage mit landwirtschaftlicher Nutzung im Böschungsbereichs des Kompostplatzes vor. Die Schuppen könnten direkt in das Gelände integriert werden ohne das Landschaftsbild zu stören, erklärte Bürgermeister Karl Vesenmaier. Diese Zusatzoption wäre ohne Abschlag von der Solarfläche möglich und die Flachdächer der vermieteten Schuppen beziehungsweise Garagen könnten gleich noch mit Solarmodulen bestückt werden, so der Schultes.
Die Kostenlägen je Schuppen bei zirka 18 000 Euro. Der Vorschlag zur Errichtung der Gebäude wurde im Gemeinderat positiv aufgenommen und soll weiterverfolgt werden.
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Autor: NADJA KIENLE | 09.02.2012
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